Wer hat das beste digitale Anlageprodukt?

Die Digitalisierung im Schweizer Finanzwesen steckt zwar noch in den Kinderschuhen. Doch eine der beiden Schweizer Grossbanken hat mit ihrem Angebot eindeutig die Nase vorn.

Tatsächlich ist das Angebot an digitalen Finanzdienstleistungen in den USA oder in Grossbritannien insgesamt breiter. Doch die verfügbaren Produkte in der Schweiz sind ausgereifter.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) und der Swisscom. Untersucht wurden dabei die digitalen Angebote nach zwei Aspekten.

Erstens – nach der «Sophistizierung»: Sie umfasste die Prozesse zur Bestimmung des Risikoprofils und die Aussagekraft des Risikoprofils und der die intuitiven Bedienung sowie den Informationsgehalt der Website. 

Zweitens – nach der «Personalisierung & Unterstützung». Dabei massen die Autoren der Studie den Grad an Personalisierung des Anlagevorschlags, die Breite der Anlagevorschläge sowie die Möglichkeit zur Beratungsunterstützung.

Mit deutlichem Abstand

In beiden Dimensionen schnitt im «Schweiz-Vergleich» das Angebot «UBS Advice» mit der Maximalpunktzahl am besten ab (siehe Grafik). Mit deutlichem Abstand folgten dann die Baloise und die Swissquote.

IFZ Schweiz 500

 

Auch im internationalen Vergleich schwimmt die UBS obenauf. In Deutschland kam nur die Comdirect der UBS einigermassen nahe, während in Grossbritannien und den USA Wealth Horizon beziehungsweise Edelmann Online zu den besten im Markt gehören.

IFZ Deutschland 501

IFZ GB USA 501

 

 

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Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

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digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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