Bank Linth lanciert Robo-Advisor mit Beratung

Luc Schuurmans, Leiter Private Banking Bank Linth

Luc Schuurmans, Leiter Private Banking Bank Linth

Das grösste regionale Geldinstitut der Ostschweiz ist nun auch im Fintech-Zeitalter angekommen. Mit Bank Linth Invest lanciert das Unternehmen eine digitale Anlagemöglichkeit mit Beratung.

Die Bank Linth und deren Muttergesellschaft, die Liechtensteinische Landesbank (LLB), haben zusammen mit den Banktechnologie-Firmen Avaloq und swissQuant ein neuartiges Investitionsprodukt entwickelt, wie einer Mitteilung vom Dienstag zu entnehmen ist.

Im Gegensatz zu anderen Finanzinstituten, die rein online-gesteuerte Lösungen anbieten, setzt die Bank Linth auf eine Kombination zwischen dem persönlichen Kontakt mit einem Kundenberater und den digitalen Möglichkeiten.

Individuelle Lösung

Das Angebot namens Bank Linth Invest unterscheidet zwischen zwei Modellvarianten Consult und Expert sowie der Vermögensverwaltung Comfort. Mit diesen wählen die Kunden aus, wie intensiv ihr Portfolio überwacht werden soll, und wie häufig sie bei Abweichungen vom individuellen Risiko-Rendite-Profil Optimierungsvorschläge erhalten möchten. Für jeden Anlegertyp entsteht so eine individuelle Lösung bezüglich Sicherheit, Monitoring, Beratung und Optimierung, wie es weiter heisst.

Die Dienstleistung erstreckt sich über sämtliche Anlageklassen – vom Einzeltitel bis hin zu Kollektivanlagen, wie Luc Schuurmans, Leiter Private Banking bei der Bank Linth, auf Anfrage von finews.ch präzisiert. «Mit Bank Linth Invest machen wir einen grossen Schritt hin zu einer digitalen Anlageberatung. Unterstützt durch unsere Anlageberater, lassen sich Portfolios so individuell zusammenstellen wie ein Massanzug.»

Mindestens 100'000 Franken nötig

Der Kunde kann auch bei den Tarifen individuell wählen: Bei den Modellen Consult und Expert kommen die bereits 2012 von der Bank eingeführten Preismodelle Halbtax oder Dreivierteltax zur Anwendung. Für Comfort-Kunden gibt es ein Pauschalpreis-Modell, auf Wunsch auch performanceabhängig.

Um die Lösung sinnvoll zu nutzen, sollte ein Kunde bereit sein, 100'000 Franken oder mehr zu investieren, so Schuurmans weiter. «Wir planen die Markteinführung in Etappen und wollen Bank Linth Invest auch laufend weiterentwickeln.»

Rund 65'000 Kunden

Die 1848 gegründete Bank Linth bedient rund 65'000 Kundinnen und Kunden an 19 Standorten zwischen Winterthur und Bad Ragaz. Das börsenkotierte Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Besitz der Liechtensteinischen Landesbank sowie weiteren, rund 10'500 überwiegend in der Region wohnhaften Aktionären.

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