Neuer Chef für die UBS-Pensionskasse

Nach dem internen Wechsel von Christoph Schenk ins Wealth Management erhält die Pensionskasse ab nächstem Jahr einen neuen Leiter.

Urs_SchafferAb 1. Januar 2010 wird Urs Schaffner (Bild) die Pensionskasse der UBS leiten.

Er arbeitete bisher bei der internationalen Beratungsfirma Hewitt Associates, wo er seit 1. Mai 2008 Leiter des Schweizer Geschäfts und zudem Mitglied im Executive Board für Deutschland, Österreich, Holland und Spanien war.

Yvonne Scheidegger Blatti, welche die Pensionskasse seit dem Wechsel von Christoph Schenk leitete, wird ab diesem Datum stellvertretender CEO. Schenk selber ist seit Oktober 2009 Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management & Swiss Bank, wie finews.ch im vergangenen September meldete. Dort ersetzte er Michael Strobaek, der die UBS verliess.

Neue Rollenaufteilung

Die Pensionskasse der UBS verwaltet rund 20 Milliarden Franken. Mit dem Wechsel sollen auch Änderungen bezüglich der Rollenaufteilung zwischen der Geschäftsführung und dem Anlagekomitee geprüft werden. Ein diesbezüglicher Entscheid soll bis Ende Januar 2010 vorliegen.

Wie weitere Informationen ergaben, wird Alex Nötzli, der bisher Stellvertreter des CEO war, in Pension gehen, wenn Schaffner und Scheidegger Blatti ihre neuen Rollen aufgenommen haben.

Ausgewiesener Experte

Urs Schaffner ist ein ausgewiesener Pensionskassenexperte. Er war weltweiter Partner und Leiter der Pensionskassenberatung Schweiz bei der Firma Mercer, bevor er im September 2007 zu Hewitt Associates stiess.

Nebenamtlich war er bisher auch für verschiedene Fachhochschulen als Dozent und als Prüfungsexperte tätig. Ausserdem hat er zwei Fachbücher publiziert. Urs Schaffner ist Dr. phil, dipl. Pensionsversicherungsexperte und CFA.

 

 

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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