Millenium Associates erweitert Führungsteam

Biagio Zoccolillo

Biagio Zoccolillo

Das Schweizer Beratungsunternehmen für Mergers & Acquisitions und Corporate Finance verstärkt sich mit einem neuen Partner. Er war zuvor viele Jahre für Mirabaud Asset Management tätig.

Beim Neuzugang handelt es sich um Biagio Zoccolillo, wie Millenium Associates am Dienstag mitteilte. 

Zoccolillo gründete im April 2015 sein eigenes Beratungs-Unternehmen Zoccolillo & Partner, das im Bereich Finance & Corporate Consultancy tätig ist. Davor war er vier Jahre als Entrepreneur, Freelancer und Independent Contractor tätig, wie seinem Linkedin-Profil weiter zu entnehmen ist. 

Abrupter Abgang bei Mirabaud

Von 2001 bis 2012 arbeitete Zoccolillo bereits für die Privatbank Mirabaud. Zuerst im Asset Management von Mirabaud in Genf, dann als General Manager von Mirabaud Asset Management in Zürich und zuletzt im Range eines Managing Director als Chef der Zürcher Niederlassung.

Sein Abgang im Frühling 2012 bei Mirabaud erfolgte abrupt, wie auch finews.ch damals berichtete. 

Millenium Associates ist eine unabhängige internationale Beratungs-Firma für M&A (Fusionen und Übernahmen) und Corporate Finance mit Sitz in der Schweiz und in Grossbritannien. Das Unternehmen wurde im Jahre 2000 von Ray Soudah gegründet.

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NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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