UBS: Peter Hartmeier hat gekündigt

Nach gut zweieinhalb Jahren steigt der Leiter Unternehmenskommunikation von UBS Schweiz wieder aus. Er will seine Erfahrung ab 2013 in die Dienste von KMU stellen.

Es war im Mai 2010 eine grosse Überraschung, als der Wechsel von Peter Hartmeier zur UBS bekannt wurde: Der ehemalige Chefredakteur des «Tages-Anzeigers» und Co-Chefredakteur der «Bilanz» wurde per Juni 2010 Kommunikationschef der UBS für die Schweiz.

Wie das Branchenportal «Kleinreport» nun erfuhr, ist damit bald wieder Schluss: In einer UBS-internen Mitteilung gab Hartmeier bekannt, dass er die nächsten Jahre selbstständig seinen «Talenten, Neigungen und Interessen» nachleben möchte. 

«Spätestens im Frühling 2013 lasse ich mich pensionieren», so Hartmeier zum «Kleinreport»: «eineinhalb Jahre vor der regulären Pension mit 62.»

Gegenüber der «Sonntagszeitung» präzisierte Hartmeier nun: «Ich werde die UBS bis spätestens Ende Februar 2013 verlassen». Dass er sein Amt aufgibt, habe persönliche Gründe: «Es gibt keinen Krach, weder mit Sergio Ermotti noch mit Axel Weber», so Hartmeier in der «Sonntagszeitung» (online nicht verfügbar, hier die Vorabmeldung)

In der Branche bekannt war, dass Hartmeier im Frühjahr 2010 auf persönlichen Wunsch des damaligen Konzernchefs Oswald Grübel zur UBS wechselte. 

«Es gab schon entsprechende Kontakte»

Zu seinen künftigen Plänen sagte Hartmeier der «Sonntagszeitung», dass er daran interessiert sei, Verwaltungsrat zu werden. «Ich möchte Verwaltungsratsmandate bei KMU übernehmen. Es gab schon entsprechende Kontakte.» Bereits letzte Woche hatte er dem «Kleinreport» gesagt, dass er nach vielen Jahren als Angestellter sein Know-how «in einzelnen Projekten und Aufgaben anwenden und umsetzen» wolle.

Peter Hartmeier stiess seinerzeit von der NZZ-Gruppe zu UBS: Seit 2009 hatte er als Präsident des Verwaltungsrates von Huber & Co. die verlegerische und publizistische Verantwortung für die «Thurgauer Zeitung» innegehabt. Bei seiner Ernennung übernahm Christoph Meier, der damalige Head Corporate Communications Schweiz, die Führung von Corporate Communications UBS Wealth Management.

Peter Hartmeier wie Christoph Meier berichten an Michael Willi, den Chief Communication Officer der UBS.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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