Stellenangebot bei Banken weiter rückläufig

Die Zahl der Stelleninserate bei den grossen Schweizer Banken sank im Vergleich zum August um 1,7 Prozent. Das berichtet die Nachrichtenagentur «AWP» unter Berufung auf die Auswertung der ausgeschriebenen Vakanzen der grössten Banken durch das Jobportal Indeed.

Demnach hatten die zehn grössten Banken in der letzten Septemberwoche 2026 insgesamt 515 Stelleninserate auf ihren Webseiten aufgeschaltet. Berücksichtigt werden dabei den Angaben zufolge nur Positionen mit Arbeitsort Schweiz.

Stellenabbau bei der UBS fällt ins Gewicht

Die Analyse zeige über die Jahre und Monate hinweg einen stetigen Rückgang des Stellenangebots: Im September vergangenen Jahres habe die Zahl der ausgeschriebenen Stellen noch 14 Prozent höher gelegen. Im Herbst 2024 waren es 27 Prozent mehr und 2023 72 Prozent mehr.

Dabei sei die Personalnachfrage bei allen Banken rückläufig gewesen. Besonders ins Gewicht falle jedoch der deutlich geringere Bedarf an neuen Angestellten bei der Grossbank UBS.

Der Stellenabbau bei der UBS sei auch einer der Gründe, weshalb die Zahl der arbeitslosen Bankangestellten in den vergangenen Monaten stark gestiegen sei. Gemäss der Statistik des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren im September schweizweit 4’638 Personen arbeitslos gemeldet, die zuvor bei einer Bank gearbeitet hatten. Ein Jahr zuvor waren es noch fast ein Fünftel weniger. Zuletzt, das heisst gegenüber August, ist die Arbeitslosenzahl allerdings leicht gesunken (-0,5 Prozent).