Google-Cloud-Störung trifft Revolut und britische Banken

Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, teilte auf ihrer Statusseite mit, dass es in der Londoner Region des Cloud-Dienstes zu Problemen komme. Weitere Angaben zur Ursache machte das Unternehmen zunächst nicht. Google erklärte, Kunden könnten versuchen, ihre Dienste in andere Cloud-Regionen zu verlagern, sofern dies möglich sei.

Eine weitergehende Stellungnahme lehnte ein Google-Sprecher ab.

Keine Folgen für Geld und Daten

Am Dienstagmorgen kam es bei mehreren Finanzdienstleistern zu Beeinträchtigungen, wie unter anderem der Nachrichtendienst «Bloomberg» berichtet.

Revolut erklärte, dass eine «Dienstunterbrechung mehrere Dienste» betreffe. Zugleich versicherte das Unternehmen, dass «das Geld und die Daten der Kunden sicher» seien. Die Ursache des Ausfalls sei Google Cloud, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die Lloyds Banking Group teilte mit, dass einige Online-Dienste beeinträchtigt seien. Kunden könnten sich jedoch weiterhin wie gewohnt in der App anmelden. Das Unternehmen beobachte die Situation genau, erklärte ein Sprecher gegenüber der Agentur.

Laut Downdetector waren am Dienstag auch weitere Dienste betroffen, darunter HSBC und die Royal Bank of Scotland (RBS), eine Tochtergesellschaft der NatWest Group.

Laut der Nachrichtenagentur «DPA» beeinträchtigten die Störungen auch den digitalen Zahlungsverkehr und Kontodienste von ING . Nutzer in verschiedenen europäischen Ländern würden über zeitweise Einschränkungen bei App-Zugriffen und Transaktionen klagten, heisst es dort.