Hackerangriff auf IT-Dienstleister zieht weitere Kreise
Am vergangenen Donnerstag hatte die Bundespensionskasse Publica über ein Datenleck durch einen Hackerangriff auf den IT-Dienstleister PK Softech informiert. Doch der Kreis der betroffenen Firmen hat sich seitdem erweitert.
Inzwischen haben auch die Migros-Pensionskasse und die Pensionskasse der Stadt Zürich (PKZH) über Datenlecks informiert. Darüber, welche und wie viele Daten angeflossen sind herrsch weiter Unklarheit.
«Beim Cyberangriff auf den Softwareanbieter PK Softech AG wurden nach heutigem Kenntnisstand Personendaten von Versicherten der Pensionskasse Stadt Zürich (PKZH) entwendet», heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. «Vorsorgegelder und Renten sind nicht gefährdet.»
Nicht betroffen sei das System, mit dem die PKZH-Guthaben verwaltet und Renten auszahlt werden. Die PKZH werde alle möglicherweise betroffenen Versicherten informieren und rät zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber Betrugsversuchen.
Die PKZH plant Anfang 2027 auf das Verwaltungssystem von PK Softech zu wechseln. Für die Vorbereitung dieses Wechsels seien Daten an an das Unternehmen übermittelt worden.
Man bedauere sehr, dass Daten ihrer Versicherten in fremde Hände geraten sind und die PKZH habe Strafanzeige eingereicht.
Untersuchungen laufen
Welche Daten tatsächlich entwendet wurden, werde derzeit untersucht. Im ungünstigsten Fall sind folgende Angaben betroffen: Name, Vorname, Geburtsdatum, AHV-Nummer, Adresse, E-Mail-Adressen und Telefonnummern (geschäftlich und privat), Vorsorgedaten wie versicherter Verdienst und Vorsorgeguthaben, Zivilstand, Angaben zur Partnerin oder zum Partner sowie IBAN.
Die PKZH empfiehlt, in unerwarteten E-Mails, SMS oder Chats keine Links oder Anhänge zu öffnen und keine Zugangsdaten oder Bankangaben weiterzugeben.
Weitere Kunden von PK Softech sind die Migros-Pensionskasse, die Pensionskasse der Post, die Bernische Pensionskasse (BPK) sowie die Bernische Lehrerversicherungskasse (BLVK). Laut dem Kanton Bern gebe es zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise, dass Daten der beiden Pensionskassen gestohlen worden seien. Jedoch könne dies nicht vollständig ausgeschlossen werden.














