CS: Dougan und Berchtold verloren am meisten

Des eigenen Unglücks Schmied: Das Credit-Suisse-Management setzt mit seinem ganzen Bonus auf den Erfolg der Bank und verliert zusehens.

Seit vier Jahren beziehen die Geschäftsleitungsmitglieder der Credit Suisse den gesamten leistungsabhängigen Saläranteil in Form von Aktienpaketen, die sie erst in Zukunft ausgehändigt bekommen. Und dies auch nur dann, wenn der Geschäftsverlauf positiv war.

Mit dem «Pay on Performance»-Modell will die Bank die Interessen des Managements mit den Interessen der Aktionären in Einklang bringen.

Management und Aktionäre leiden gemeinsam

Anstatt aber, dass beide miteinander profitieren, mussten beide Seiten gemeinsam leiden: Der Aktienkurs dümpelt heute fünf Jahre nach den Höchstständen von über 90 Franken zwischen 20 und 30 Franken. 

Und der Wert der kumulierten, aufgeschobenen, aktienbasierten Bonusansprüche der Geschäftsleitungsmitglieder aus den letzten Jahren halbierte sich 2011 auf 55 MillionenFranken. 

Die Bonusansprüche halbierten sich

Im Jahr zuvor waren die kumulierten Ansprüche bereits um rund 40 Prozent auf 99 Millionen Franken gefallen, wie dem neuen Geschäftsbericht 2011 zu entnehmen ist.

Der neue Bonus nimmt mit dem harzenden Geschäftsgang ab – der Konzerngewinn sank 2011 um 60 Prozent auf 2 Milliarden Franken – und die alten Bonusbestände werden durch «Claw back»-Klauseln vermindert und verlieren aufgrund des sinkenden Aktienkurses an Wert.

Grösste Einbussen für Brady Dougan und Walter Berchtold

Am meisten büsste neben CEO Brady Dougan der ehemalige Privatebanking Chef Walter Berchtold auf seinen aufgeschobenen Aktienansprüchen ein: In noch jungen Jahren gehört auch er bereits zu den CS-Veteran und sitzt wie Dougan auf hohen Beständen aus alten Bonusprogrammen. 

Berchtolds Bestände fielen 2010 bereits von 25,7 Millionen auf 14,7 Millionen Franken im Wert. Der nahm 2011 weiter auf 7,7 Millionen Franken ab.

Bei Brady Dougan machte der Wertverlust 2010 sogar 70 Prozent oder fast 22 Millionen aus. 2011 verlor er nochmals fast 60 Prozent auf seinen Bonusansprüchen. Diese waren per 31. Dezember 2011 noch 5,1 Millionen Franken wert.

Robert S. Shafir wird hofiert

Die höchsten Wertbestände an aufgeschobenen Bonusansprüchen führt derzeit Asset-Management-Chef Robert S. Shafir mit 8,6 Millionen Franken. 

Bei ihm kam in den letzten Jahren, die er in der Konzernleitung sass, auch viel dazu. So war er 2011 für seine Schrumpfkur mit dem höchsten Salär belohnt worden (8,5 Millionen Franken). 

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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