Dynapartners mit Falcon-Team im ILS-Geschäft

Der Zürcher Vermögensverwalter Dynapartners bietet mit einem hochkarätigen Team im Bereich Insurance Linked Securities demnächst Fonds und Mandate für institutionelle Anleger an, wie Recherchen von finews.ch ergaben.

Der zur TCMG Asset Management-Gruppe gehörende Vermögensverwalter Dynapartners erweitert seine Produktpalette um Insurance Linked Securities (ILS).

Dabei handelt es sich um so genannte Versicherungsverbriefungen, die im derzeitigen Tiefzinsumfeld höchst gefragt sind, insbesondere bei institutionellen Anlegern, die ihre Renditeziele erfüllen müssen. Zur ILS-Anlageklasse gehören unter anderem Katastrophenanleihen (CAT Bonds), Life Bonds sowie Collateralized Debt Obligations (CDO).

Lange im Geschäft

Zuständig für den neuen Geschäftsbereich bei Dynapartners ist ein Team, das von der Falcon Private Bank kommt, wie finews.ch Erfahrung bringen konnte. Geleitet wird die Crew vom Schweden Gregor Gawron, der unterstützt wird von Beat Huggler und Stephan Gaschen.

Allesamt sind sie seit mehr als zehn Jahren in dem Geschäft tätig und verwalteten bislang mehrere ILS-Fonds und Mandate. Der Angebotsausbau ist bereits von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma bewilligt worden, wie eine Nachfrage ergab.

Eigener Fonds im zweiten Halbjahr geplant

Dynapartners beabsichtigt, im zweiten Halbjahr 2014 einen UCITS-Fonds zu lancieren, der in ein breit diversifiziertes Portfolio investieren – ähnlich der Strategie des früher von dem Team verwalteten «Falcon Insurance Linked Strategy Fonds».

Das geplante Vehikel soll ausschliesslich in täglich handelbare CAT-Bonds investieren und wird somit den Anlegern eine wöchentliche Liquidität bieten. Die Anlagephilosophie des Teams beruht dabei auf einer Kombination von versicherungstechnischen und finanzmathematischen Ansätzen.

Unter neuer Leitung

Britta Haberling 4Der in Zollikon bei Zürich ansässige Vermögensverwalter Dynapartners steht seit Neustem unter der operativen Leitung von Britta Häberling (Bild). Im Gespräch mit finews.ch sagte Häberling, ILS-Fonds passten sehr gut in die Strategie von Dynapartners als Anbieter von Spezial-Anlagethemen. Mit dem Team von Falcon habe sich die Gelegenheit geboten, ein ILS-Produkt neu aufzubauen.

Häberling schloss nicht aus, dass die Dynapartners-Angebotspalette weiter vergrössert werde. «Die gegenwärtige Konsolidierung im Asset Management bietet Chancen», sagte sie. Dynapartners führe laufend Gespräche mit Asset Managern, um mögliche Fonds-Mandate zu übernehmen. Auch die Integration von Vermögensverwaltern in die TCMG-Gruppe sei eine Option.

Häberling war zuletzt Managing Director bei der Credit Suisse im Bereich Private & Wealth Management, wo sie seit Juni 2012 im Marktgebiet Zürich-City für das Segment der sehr vermögenden Privatkunden (High-Net-Worth-Individuals) verantwortlich war.

Finanzanalystin bei Vontobel

Dort berichtete sie an Paul Arni, der mit weiteren Top-Shots bereits Ende 2013 die Bank verlassen hat, wie finews.ch berichtete. Ihre Bankkarriere startete Häberling bei der Credit Suisse First Boston (CSFB), ging dann als Finanzanalystin zu Vontobel.

Ein weiterer Wechsel führte sie zur damaligen Bank Leu, wo Häberling im institutionellen Geschäft tätig war. Im Zuge der Fusion der CS-Privatbankentöchter zur Clariden Leu übernahm Häberling die Funktion des Head of Execution & Investment Advisory.

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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