Prominenter Abgang bei Swiss Life

Martin Suter

Martin Suter

Der Schweizer Lebensversicherer muss sich auf die Suche nach einem neuen Chief Financial Officer Schweiz machen. Er verlässt die Swiss Life nach 16 Jahren.

Ende September verlässt Martin Suter, Finanzchef der Swiss Life Schweiz, das Unternehmen. Suter habe sich dazu entschieden, beruflich neue Wege zu gehen, bestätigte ein Sprecher Informationen von «AWP» am Dienstag. Ein Nachfolger für den CFO-Posten Schweiz sei noch nicht ernannt worden, hiess es weiter. 

Seit 16 Jahren dabei

Der 55-Jährige war von 2006 bis 2012 Chief Financial Officer (CFO) Schweiz der Swiss Life und nahm im Folgejahr eine private Auszeit.

Danach kehrte er in die Geschäftsleitung zurück, wo er die Leitung strategischer Projekte übernahm und seit 1. Juli 2013 als CFO auch den Geschäftsbereich Finanzen & Aktuariat wieder verantwortete, wie auch finews.ch berichtete. 

Zur Swiss Life stiess Suter 1999 als Leiter Mathematik-Entwicklung und wurde 2004 als Verantwortlicher für das Produktmanagement in die Geschäftsleitung Schweiz berufen.

Karriere-Start bei der Credit Suisse

Begonnen hat der ETH-Mathematiker seine Finanz-Karriere 1990 bei der Credit Suisse, wo er für den Zinsen- und Devisenhandel in der quantitativen Analyse und Risk Management tätig war. Im Jahr 1994 folgte der Wechsel zur UBS. Dort konzentrierte er sich ebenfalls auf Pricing- und Risk-Management für den Zinsen- und Devisenhandel.

Nach drei Jahren bei der Schweizer Grossbank ging er in die Unternehmensberatung zu PricewaterhouseCoopers (PwC). In seiner Funktion als Senior Consultant bearbeitete er dort Beratungsprojekte bei Banken und Corporate Treasury Centers.

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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