Zurich Schweiz verliert CEO an AXA in Deutschland

Überraschend geht Thomas Buberl, CEO des Zurich-Konzerns in der Schweiz, von Bord und übernimmt einen Top-Posten in Deutschland.

Thomas_BuberlThomas Buberl (Bild) wird Vorstandsvorsitzender der AXA Konzern AG, wie das Unternehmen am Montag in einem Communiqué mitteilte.

Der Aufsichtsrat des AXA-Konzerns hat den 38-jährigen Thomas Buberl vorbehaltlich der Zustimmung der BaFin zum künftigen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens bestellt.

Er tritt die Nachfolge von Frank Keuper an, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Von Winterthur via Zürich nach Köln

Buberl ist derzeit Chief Executive Officer (CEO) von Zurich Financial Services, Schweiz. Vor seinem Eintritt bei Zurich war er Mitglied der Geschäftsleitung bei Winterthur in der Schweiz, zunächst als Chief Operating Officer, später als Leiter Distribution & Marketing.

Davor arbeitete er bei der Boston Consulting Group als Berater im Bereich Banken und Versicherungen in Deutschland und im Ausland. Thomas Buberl übernimmt sämtliche Kompetenzen und die Verantwortung für den deutschen Konzern von Frank Keuper. Zudem wird er Mitglied des Executive Committee der AXA Gruppe.

Dynamische Führungspersönlichkeit

«Mit Thomas Buberl haben wir eine dynamische Führungspersönlichkeit gewinnen können, die über internationale Erfahrung im Management von Versicherungskonzernen verfügt. Ich bin überzeugt, dass er die deutsche AXA mit seinem Marktverständnis, Führungsqualität und Leidenschaft erfolgreich in die Zukunft führen wird», sagt Jacques de Vaucleroy, Vorsitzender des Aufsichtsrats von AXA.

Promotion in St. Gallen

Buberl ist in Wuppertal aufgewachsen und hat sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WHU in Koblenz absolviert. Im Jahr 1998 erwarb er einen Master of Business Administration an der Lancaster University (UK) und promovierte im Jahr 2001 an der Universität St. Gallen in Kapitalmarkttheorie.


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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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