Keine Boni bei Goldman Sachs in der Chefetage

Die Top-Leute beim US-Institut Goldman Sachs waren bisher die bestbezahlten Banker der Welt. Nun verzichten sie auf zweistellige Millionenboni.

Als erste grosse US-Bank streicht Goldman Sachs ihren obersten Führungsleuten jegliche Boni. Konkret erhalten CEO Lloyd Blankfein, 54, sowie sechs weitere Spitzenleute heuer «nur» 600'000 Dollar Lohn. Letztes Jahr verdiente Blankfein noch 70 Millionen Dollar.

Dieser Entscheid ist eine Reaktion auf die massive verschlechterte Situation in der Branche. Im laufenden Jahr gingen die Erträge bei Goldman Sachs um mehr als 30 Prozent zurück, der Gewinn fiel um fast 50 Prozent, und einzelne Analysten erwarten, dass die Bank im 4. Quartal gar einen Verlust ausweisen wird. Seit Januar verlor der Aktienkurs von Goldman Sachs fast 70 Prozent an Wert.

Die Bonuszahlungen an der Wall Street machen jeweils rund zwei Drittel der gesamten Lohnausgaben der Banken aus. Seit der Staat einen 700-Milliarden-Dollar-schweren Rettungsplan für die Branche initiiert hat, sind die hohen Gehälter jedoch sehr umstritten geworden, kommt noch hinzu, dass die US-Banken und Broker seit dem Ausbruch der Subprime-Krise im Sommer 2007 mehr als 700 Milliarden Dollar an faulen Krediten abschreiben mussten und bereits 160'000 Arbeitsstellen gestrichen haben.

Zu den Top-Leuten bei Goldman Sachs, die für 2008 keinen Bonus erhalten gehören neben Blankfein: Chief Financial Officr David Viniar, die beiden Co-Präsidenten Jon Winkelried, und Gary Cohn, sowie die Vize-Chairmans J. Michael Evans, Michael Sherwood und John S. Weinberg. Sie erhielten im vergangenen Jahr je noch zwischen 56 und 65 Millionen Dollar an Boni.

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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