Die Suva gehört zu den Top-Private-Equity-Investoren

Das Branchenportal «Private Equity News» hat die Top 25 Private-Equity-Gesellschaften in Europa gekürt, darunter einige Schweizer Institutionen.

Sie werden als die Eisbrecher gesehen, verfügen über Macht und Einfluss: Private-Equity-Firmen. Die Branchenplattform «Private Equity News», eine Schwesteragentur von «Financial News» (verlangt Registrierung), hat die Meinung von Chefs aus der Finanzbranche und Investor-Relations-Managern eingeholt.

Daraus siebte «Private Equity News» die 25 grössten und einflussreichsten europäischen Private-Equity-Investoren aus.

 Hier die Top 5:

 1. Pantheon

Verwaltete Vermögen und Mandate: 29,6 Milliarden Dollar

Investitionssummen: bis zu 80 Millionen Dollar

  • 2. LGT Capital Partners

Verwaltete Vermögen und Mandate: 19,3 Milliarden Dollar

Investitionssummen: 20 bis 200 Millionen Dollar

  • 3. PGGM

 Verwaltete Vermögen und Mandate: 11,7 Milliarden Dollar

Investitionssummen: 32 bis 194 Millionen Dollar

  • 4. Partners Group

Verwaltete Vermögen und Mandate:  31 Milliarden Dollar

Investitionssummen: 13 bis 260 Millionen Dollar

  • 5. AlpInvest Partners

Verwaltete Vermögen und Mandate:  48,8 Milliarden Dollar

Investitionssummen: 46,5 Millionen Dollar

Die Schweizer Vertreter der «best of the rest...»

  • Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva)

Verwaltete Vermögen und Mandate:  3 Milliarden Dollar

Investitionssummen: 30 bis 80 Millionen Dollar

  • Adveq

Verwaltete Vermögen und Mandate:  5,7 Milliarden Dollar

Investitionssummen: 10 bis 40 Millionen Dollar

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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