Für diese sieben Banking-Jobs sind die Aussichten 2016 rosig

Wall Street @ Shutterstock

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Das jüngste Gerücht, nach dem die amerikanischen Grossbank Morgan Stanley bis zu 2'500 Stellen im Investmentbanking streichen könnte, ist nur das letzte einer ganzen Reihe von bösen Omen an der Wall Street. Seit Monaten sorgt im New Yorker Finanzzentrum der Druck auf Stellen und Löhne für Verunsicherung.

Besonders hart betroffen ist dabei das einstige Prestige-Geschäft mit Zinsprodukten, wie auch finews.ch berichtete. Ebenso zeigte sich in den letzten Monaten, dass immer mehr Talente in den boomenden Techonologie-Sektor wechseln und vom kriselnden Banking nichts mehr wissen wollen.

Dennoch gibt es sie auch 2016, die Topjobs bei den Wall-Street-Banken. Dazu muss nur in den richtigen Nischen gesucht werden, wie die Agentur «Bloomberg» berichtete.

Diese sieben Spezialisten-Gattungen sind demnach besonders gefragt:

1. Berater bei Fusionen im Energie-Sektor

Profitierten dieses Jahr die Banker im «klassischen» Beratungs-Geschäft mit Übernahmen und Zusammenschlüssen von Telekom, Pharma- und Technologiefirmen, eröffnet sich 2016 bereits ein neues Eldorado. Wegen der stark gesunkenen Preise für Öl und Gas befinden sich viele Förderer in der Bredouille – und dürften ihr Heil in Fusionen suchen.

2. Spezialisten für notleidende Kredite

«Strukturierer» dürfte bald zu einer der begehrtesten Stellen-Bezeichnungen im Banking avancieren. Denn erste kleine Erschütterungen deuten daraufhin, dass in den nächsten Monaten ein Beben im Bereich der Hochverzinslichen droht. Dann könnten jene Spezialisten, die mit illiquiden und notleidenden Krediten umzugehen wissen, fast jeden Preis für ihren Dienste fordern.

3. Zinsen-Händler

2015 waren sie die Underdogs, doch in den nächsten Monaten könnte den Zins-Tradern ein Comeback gelingen, glaubt «Bloomberg». Die Gründe dafür scheinen logisch: Nachdem die amerikanische Notenbank Fed diesen Dezember erstmals seit der Finanzkrise die Zinsen erhöhte, zeichnen sich monetäre Ungleichgewichte ab. Und an den damit verbundenen Turbulenzen an den Zinsmärkten können erfahrene Händler bestens verdienen.

4. Quants

Spezialisten für Computer-basierte Investment-Strategien wechseln derzeit in Massen aus der darbenden Hedge-Fonds-Industrie ins Banking. Dort werden sie mit offenen Armen empfangen.

5. Fintech-Pioniere

Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Banken wild entschlossen sind, sich nicht von branchenfremden Fintech-Playern aus dem Geschäft drängen zu lassen. Schwergewichte wie die amerikanische Goldman Sachs oder die Schweizer UBS investieren dazu im grossen Stil – sie bleiben aber auf Know-how aus der Szene angewiesen.

6. Corporate Banker

Das Firmenkunden-Geschäft könnte sich 2016 noch deutlich beleben. Damit bieten sich Gelegenheiten zuhauf für Banker, welche die Unternehmen bei der Platzierung von Anleihen und der Kapitalaufnahme am Privatmarkt begleiten.

7. Private Banking

Der Kampf um Kunden am weltweit grössten Vermögensverwaltungs-Markt ist schon Ende 2015 zum Krieg ausgeartet. So hat die Schweizer Grossbank Credit Suisse (CS) in den USA Beschwerde gegen die Erzrivalin UBS eingereicht, weil diese prominente Broker-Teams zu sich lockte. Solche Konflikte könnten sich 2016 noch zuspitzen – sehr zu Freude der umworbenen Private Banker.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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