Credit Suisse: Wieder über 50'000 Angestellte

Aus Mitarbeitersicht erscheinen die neusten CS-Daten durchaus positiv: Die Bank entlöhnt im internationalen Vergleich gut. Wie lange noch?

Wie dem neuen Quartalbericht zu entnehmen ist, wuchs das Personal der Credit Suisse im laufenden Jahr kräftig weiter. Ende September hatte die Bank 50'500 Vollzeitstellen – dies waren knapp 3000 mehr als ein Jahr zuvor.

Zum ersten Mal seit Jahren weist die CS damit mehr als 50'000 Stellen aus. Den höchsten Stand hatte die Bank 2002 als sie 54'400 Personen beschäftigte – doch damals noch mit der Winterthur-Gruppe.

Das Wachstum dürfte weiter anhalten: Derzeit hat die Credit-Suisse-Gruppe (inklusive Töchtern wie der Neuen Aargauer Bank und Clariden Leu) alleine in der Schweiz über 300 Stellen ausgeschrieben (hier sind sie zu finden).

Alerdings: Angesichts der enttäuschenden Zahlen laufen bereits in der Branche Spekulationen, ob CS nicht eher wird abbauen müssen – zumal im Investmentbanking (siehe zum Beispiel hier). Das «Wall Street Journal» zitiert in seiner Online-Version den Helvea-Analysten Peter Thorne mit dem Satz: «Es sieht so aus, als ob das (Investmentbanking-)Geschäft schlicht überdehnt wurde und sich jetzt wieder zusammenziehen muss. Und zwar rasch, angesichts des bescheidenen Niveaus der Kundenaktivität.»

Die neuen Zahlen illustrieren aber auch, dass Credit Suisse im internationalen Vergleich durch stattliche Personalaufwendungen auffällt. Nimmt man die bislang veröffentlichten Drittquartalszahlen, so zeigt sich, dass die Schweizer Bank bei den Personalaufwendungen vorne dabei. Für die ersten neun Monate des laufenden Jahren verbuchte sie pro Kopf über 220'000 Franken an Compensation & benefits.

Personalausgaben pro Kopf: Sieben Grossbanken im Vergleich
(jeweils die akkumulierten Personalaufwendungen für die Monate Januar bis September 2010; angesichts der Kursnähe jeweils in Landeswährung)

Goldman Sachs
— 35'400 Vollzeitstellen
— Compensation & benefits: 13,1 Milliarden Dollar
— macht 370'000 Dollar pro Kopf

• Credit Suisse
— 50'500 Vollzeitstellen
— Compensation & benefits: 11,2 Milliarden Franken
— macht  222'000 Franken pro Kopf

• Morgan Stanley
— 62'900 Stellen
— Compensation and benefits: 11,9 Milliarden Dollar
— macht 189'000 Dollar pro Kopf

Bank of America
— 282'000 Stellen
— Personnel Expense: 26,34 Milliarden Dollar
— macht 93'000 Dollar pro Kopf

• JP Morgan
— 234'000 Stellen
— Compensation Expense: 21,5 Milliarden Dollar
— macht 92'000 Dollar pro Kopf

• Wells Fargo
— 267'000 Stellen
— Salaries / Incentive Compensation / Employee benefits: 20,3 Milliarden Dollar
—  76'000 Dollar pro Kopf

• Citigroup
— 259'000 Stellen
— Compensation and benefits: 18,7 Milliarden Dollar
— macht 72'000 Dollar pro Kopf

 

 

 

 

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Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

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Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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