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Auslese: Das Beste im Web — Oktober 2014

Was die Gold-Initiative für Anleger bedeutet

Das Schweizer Volk stimmt im November darüber ab, ob die Notenbank mehr Gold kaufen soll. Das hätte gewaltige Folgen für den Goldpreis und den Franken. Das «Wall Street Journal Deutschland» beantwortet die wichtigsten Fragen für Anleger. – 24. Oktober / «Wall Street Journal Deutschland»

Schweizer Retailbanken zögern bei Tech-Innovationen

Viele Banken erkennen das Potenzial technischer Innovationen wie Personal Finance Management, doch die meisten Retailbanken unternehmen nichts. Dies zumindest behauptet eine Studie, entstanden in Zusammenarbeit von Swisscom, dem Business Engineering Institute (BEI) St. Gallen und dem Competence Center Sourcing in der Finanzindustrie der Universitäten St. Gallen und Leipzig.  – 23. Oktober / «Swisscom» und zusammengefasst auf «Inside-IT»

Mit Daten zahlen statt mit Geld

Überweisen via Facebook und Twitter, Rechnungen im Internet ohne Kontodaten zahlen: Der Trend geht ganz klar dorthin. Zu zentralen Fragen werden dabei Datenschutz und Datensicherheit. – 23. Oktober / «Die Presse»

«Wir werden den Dreckskerl vermissen»

Er ist zurück: Jamie Dimon, Chef der US-Grossbank J.P. Morgan. Im Juli hatte er die Branche mit seiner Krebsdiagnose geschockt. Nach erfolgreicher Therapie steht er nun wieder im Rampenlicht – direkt und kämpferisch. – 23. Oktober / «Bloomberg»

Der Mann, der Luxemburg zum Steuerparadies machte

Sein Spitzname ist «Monsieur Ruling« und er hat Luxemburg zur Steueroase gemacht: Das Großherzugtum verdankt seinen Wohlstand den Steuersparmodellen für Großkonzerne wie Amazon und Fiat. Über Jahrzehnte war für solche Deals einer allein in der Verwaltung zuständig. Im Wall Street Journal Deutschland plaudert er aus dem Nähkästchen. – 23. Oktober / «Wall Street Journal Deutschland»

Wut und Angst bei den Bankern

Die Krake der Regulierung hat ihre Arme überall im Banking ausgebreitet und droht das einst so schöne und lukrative Geschäft zu ersticken. So eine verbreitete Wahrnehmung in der Branche. Noch schlimmer: Banker fühlen sich dermassen kontrolliert, dass sie ständig Repressalien fürchten. Doch persönlich werden die Wenigsten belangt. – 23. Oktober / «Handelsblatt»

So residieren die Herrscher des Euro

Diesen November bezieht die Europäische Zentralbank ihr neues Hauptquartier in Frankfurt. Es ist ein moderner Tempel des Geldes: 185 Meter hoch, 1,2 Milliarden Euro teuer. Hier können Sie einen Rundgang in Bildern machen. – 22. Oktober /«Spiegel Online»

US-Steuerstreit: Schweizer Banken müssen nochmals über die Bücher

Die Schweizer Banken in der Kategorie 2 sind vom US-Justizdepartement überrascht worden: Sie müssen gemäss einem neuen Vertragsentwurf unbeschränkt kooperieren. Nun braucht es neue Lösungen. – 22. Oktober / «Neue Zürcher Zeitung»

Elternhaus von George Harrison wird versteigert Elternhaus von George Harrison wird versteigert

Der ehemalige Beatle George Harrison wuchs nicht in der schönsten Ecke Liverpools auf. Die heutigen Besitzer seines Elternhauses hoffen, dass es einem leidenschaftlichen Beatles-Fan trotzdem viel Geld wert ist. – 20. Oktober / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Goldman Sachs will Index-Anbieter kaufen

Börsengehandelte Indexfonds (ETF) gelten als transparent und günstig und sind bei Privatanlegern beliebt. Offenbar will Goldman Sachs jetzt in das Geschäft einsteigen – und könnte damit Blackrock Konkurrenz machen. – 20. Oktober / «Wirtschaftswoche»

Der Ton der Migros Bank befremdet Kunden

Die Migros-Tochter drängt Kunden zum Unterschreiben eines neuen Depotvertrags. Wer nicht pariert, soll vor die Tür gesetzt werden. – 20. Oktober / «Tages-Anzeiger»

Miese Stimmung beim Startup Kreditech

Das Hamburger Startup Kreditech will «als digitale Bank der Zukunft zum nächsten Milliardenunternehmen» werden. Wie Insider berichten, herrschen in dem Unternehmen jedoch Managementschwund, schlechte Stimmung und moralische Bedenken am eigenen Geschäftsmodell.– 17. Oktober / «Gründerszene.de» Lesen Sie hier, was Kreditech zu den Vorwürfen sagt.

Eine Lektion in Wirtschaft – von einem Praktiker

Ray Dalio ist einer der erfolgreichsten Hedge-Fonds-Manager zurzeit und das kommt nie von ungefähr. Der Chef von Bridgewater Associates hat ein Papier verfasst, welches Wirtschaft erklärt: Warum manche Länder und Unternehmen erfolgreicher sind als andere: Ray Dalio: Economic Principles. Eine kürzere Fassung wurde auch publizert. – 17. Oktober / «valuewalk.com»

«Schweizer Bank» ist eben doch eine gute Marke

Die Umwälzungen im Schweizer Banking haben seinem Ruf im Ausland deutlich weniger geschadet, als hierzulande die Wahrnehmung ist. Eine «Schweizer Bank» gilt nach wie vor als Hort der Sicherheit und Stabilität - kurzum als Ort, wo man sein Geld gerne hinbringt. Das jedenfalls sehen Immobilien-Profis in New York so. – 17. Oktober / «Real Estate Weekly»

Banktech: Die wichtigsten Programmiersprachen

Java, C# und Co. Das Karriereportal «efinancialcareers» hat die sechs heissesten Programmiersprachen in der Welt der Bankentechnologie gekürt. – 16. Oktober / «efinancialcareers»

Tipps gegen «Digital-Angst» im Banking

Cybersecurity, Identitätsdiebstahl, Daten-Missbrauch... Die Plattform «gobankingrates» erklärt die sechs grössten Ängste im digitalen Zeitalter und gibt konkrete Ratschläge, wie man diese überwindet. – 16. Oktober / «gobankingrates»

Wird der Goldpreis bald in Asien bestimmt?

In London findet seit über 300 Jahren der grösste Teil des Handels mit physischen Goldbarren statt. Nun drängen sich asiatische Standorte auf, Londons Platz zu ergattern. Die Plattform «Wall Street online» wirft die Frage auf: «Kann das gelingen?» – 16. Oktober / «Wall Street online»

Jetzt wird den Versicherern auf die Finger geklopft

Alle reden über Bankenregulierung, aber wer kontrolliert die Versicherungen? Diese leisten sich einen Skandal nach dem anderen:  Sexreisen, Bestechungsvorwürfe und wacklige Geschäftsmodelle. Natürlich nicht in der Schweiz, aber gleich drüben beim Nachbarn. Im Bundestag wird nun heftig über Regulierungen debattiert. – 16. Oktober / «Spiegel Online»

Die Franzosen können jetzt auch Geld twittern

Ein paar Zeichen getippt, und schon ist das Geld weg. Die französischen Sparkassen haben einen Weg gefunden, den Kurznachrichtendienst Twitter zum mobilen Bezahlen zu nutzen. – 15. Oktober / «Manager Magazin»

Sauer auf die Ratschläge der Finma

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma hatte den Banken des Landes eine Teilnahme in der Gruppe 2 des US-Programms zur Steuerhinterziehung nahegelegt – also die Meldung, es könnte etwas faul sein. Nach Eingang von heiklen US-Forderungen sind die Banken nun aber ziemlich verärgert über die Ratschläge der Finma. – 15. Oktober / «Neue Zürcher Zeitung»

Der Todesstoss für das Bankgeheimnis in der EU

Die EU-Finanzminister feiern einen Meilenstein im Kampf gegen Steuerbetrüger: Fast alle EU-Mitgliedstaaten werden ab 2017 automatisch Bankdaten austauschen. – 15. Oktober / «Die Zeit»

Wo die reichsten Amerikanerinnen leben

Eine neue Grafik zeigt anschaulich und nach Bundestaaten geordnet, wer jeweils die reichste Amerikanerin ist – und wie hoch ihr Vermögen ist. – 13. Oktober / «Daily Mail»

Seine Stimme klang ab und zu gedämpft

Der Chef von J.P. Morgan war der Überraschungsgast bei der Jahrestagung des Institute of International Finance. Es war sein erster öffentlicher Auftritt nach seiner Krebsbehandlung. Jamie Dimon wirkte etwas schmaler als früher, bewegte sich ein wenig steifer, und seine Stimme klang ab und zu gedämpft. – 13. Oktober / «Handelsblatt»

Lohnerhöhung für alle gefordert

Tyrel Oates, Angestellter bei Wells Fargo in Portland, Oregon, hat dem CEO der Bank eine Mail geschrieben und um 10'000 Dollar Lohnerhöhung gebeten – für sich und seine Kollegen. Die Mail ging aber nicht nur an John Stumpf, sondern auch an alle 200'000 Mitarbeiter bei Wells Fargo. Im Brief wies er auf ungleiche Einkommenverteilung hin und darauf, dass Stumpf 2013 selbst 19 Millionen Dollar bekommen habe. – 13. Oktober / «Business Insider»

Schock für Schweizer Banken: USA fordern totale Kooperation

Die rund 100 Banken in der Gruppe 2 des US-Programms zum Steuerstreit haben unangenehme Post erhalten. Ein Vertragsentwurf enthält Klauseln, die laut Beteiligten die Vereinbarung zwischen den USA und der Schweiz verletzen könnten. – 11. Oktober / «NZZ Online»

Bill Gross hat bereits 66 Millionen Dollar eingesammelt

Der früher als Bond-König gefeierte Bill Gross hat für seinen neuen Arbeitgeber Janus Capital bereits 66,4 Millionen Dollar an neuen Kundengeldern eingesammelt. Doch auch den Konkurrenten fliessen derzeit enorme Mittel zu. – 10. Oktober / «Die Welt»

Zwölf leckere Anlagetipps 

Geld kann man nicht essen? Von wegen. Die Bauern haben das Crowdfunding entdeckt – und ihre Investoren werden von den Zinsen satt. Zwölf leckere Anlagetipps gibt's bei der Süddeutschen Zeitung. – 9. Oktober / «Süddeutsche Zeitung Magazin»

So viel verdient man bei Goldman Sachs

Die erste Adresse an der Wall Street kämpft darum, Löhne und Boni der Mitarbeiter unter Kontrolle zu halten. «Unter Kontrolle» ist dabei ein relativer Begriff, muss die Bank doch mit den Hedge-Funds und Private-Equitiy-Firmen konkurrieren. – 9. Oktober / «Businessweek»

Die App-Abzocke der Versicherer

Für Versicherungsanbieter sind Apps ein idealer Vertriebsweg: Mal schnell eine zusätzliche Diebstahl- oder Reiseversicherung abschliessen? Mobil ist das kein Problem mehr. Das Problem ist nur, dass sich solche Abschlüsse für den Kunden meistens nicht lohnen. – 9. Oktober / «Die Welt»

Frankfurt soll Fintech-Valley werden

Bankenzentrum Deutschlands genügt nicht mehr: Die Stadt am Main soll mit der Zeit gehen und ihre Standortqualität zukunftsfähiger machen. Hinter diesem Plan steckt eine Bank, die sich als Fintech-Vorreiterin sieht. – 9. Oktober / «Wall Street Journal Deutschland»

Anlagevorschläge für eine Erbin

Ein Unternehmer, ein Ehepaar in Rente und eine Erbin forderten von sechs Banken Anlagevorschläge für ihr Vermögen in einstelliger Millionenhöhe ein. Hier die beiden Anlagevorschläge der Erbin. – 8. Oktober / «Private Banking Guide 2014»

Privatbankier Frédéric Rochat: «Die Schweiz steht nicht alleine da»

Der Lombard-Odier-Teilhaber über die neue Rechtsstruktur der Genfer Privatbank, und darüber, warum die Schweiz ein führendes Offshore-Zentrum bleiben könnte - und warum nicht. – 8. Oktober / «Private Banking Guide 2014»

Aufstand in der Weltbank

94'000 Dollar Bonus sollte Bertrand Badré bekommen – doch nun nimmt der Finanzchef der Weltbank zumindest einen Teil des Geldes nicht an. Denn die Mitarbeiter der Organisation drohen mit einem Aufstand. Denn bei ihnen wird gespart. – 8. Oktober / «Spiegel Online»

Ein Kontowechsel, das ist nicht lustig

Diese Redakteurin hatte ein Konto bei der Deutschen Bank und sie wollte es nicht mehr. Den Aufwand, den sie als regelrechtes Spiessrutenlaufen beschreibt, um das Konto zu wechseln erlebte sie als das Gegenteil von Spass. – 8. Oktober / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Finanzplatz Schweiz: Ballenberg des Bankgeschäfts

Die wichtigsten Finanzplätze haben ein Profil. Luxemburg steht fürs Fondsgeschäft, Singapur fürs Private Banking, Hongkong fürs Geschäft mit China, London ist die Geldmetropole par excellence und New York das Zentrum der Hochfinanz. Und was macht die Schweiz aus? – 7. Oktober / «Die Weltwoche»

Milliardenstrafen bis Jahresende?

Auf die grössten Banken der Welt kommt offenbar eine Welle von Milliardenstrafen zu. Das US-Justizministerium soll eine Reihe von Verfahren gegen die Wall-Street-Giganten vorbereiten, berichtet die «New York Times». Die Behörden wollen laut der Zeitung bis Jahresende mindestens eine der ein Dutzend Banken anklagen, die in den Skandal verwickelt sind. – 7. Oktober / «n-tv»

Krankenkasse CSS: Ausländische Studenten fliegen raus

Die Krankenkasse CSS hat Tausenden ausländischen Studenten die Verträge gekündigt. Der Rauswurf erfolgte offenbar aus wirtschaftlichen Gründen. – 7. Oktober / «24 Heures/Handelszeitung»

Warum Bill Gross nicht in Rente gehen will

Der «Bond-King» Bill Gross machte unlängst mit seinem Abgang beim Fondshaus Pimco von sich reden, immerhin hat er das Unternehmen selber gegründet. Jetzt heuert der Amerikaner bei Janus Capital an. Was sind seine Motive? Hier das erste Gespräch mit ihm. – 6. September / «Barron's»

Wie die französische Justiz eine Rekordbusse für die UBS errechnet

Der Schweizer Grossbank UBS droht im Falle einer Verurteilung eine Busse von rund fünf Milliarden Euro. Die Details zeigen aber, dass diese Schätzung auf einer fragwürdigen Grundlage beruht. – 6. Oktober / «Handelsblatt»

Zugang zu 83 Millionen Konten gehackt

Die Cyber-Attacke auf die US-Grossbank J.P. Morgan vor gut einem Monat war beispiellos: Wie jetzt bekannt wurde, griffen Hacker 83 Millionen Datensätze ab - darunter Persönliches. – 6. Oktober / «Manager Magazin»

Wie sich Grossbritannien als Grösse im Private Banking etabliert

Die Schweiz ist noch immer eine Macht im Private Banking, aber Grossbritannien hat das schnellere Wachstum. Vergangenes Jahr wuchsen die verwalteten Kundenvermögen im Vereinigten Königreich zweistellig. Die Details dazu und was den Bankenplatz erfolgreich macht schreibt der Britische Bankenverband in dieser Studie. – 3. Oktober / «bba.org.uk»

Sollen die Kantonalbanken fusionieren?

Dass sich 24 von 26 Kantonen eine eigene Kantonalbank leisten, mache betriebswirtschaftlich wenig Sinn, heisst es in dieser Story.  Der emeritierte Bankenprofessor Hans Geiger brachte die Idee einer «Schweizer Bank der Kantone» ins Spiel – gewissermassen die Fusion der 24 Kantonalbanken. Wie sinnvoll eine Fusion wäre, erklärt der «Tages-Anzeiger». – 3. Oktober / «Tages-Anzeiger»

Superreiche werden super reicher

Nicht nur der Abstand zwischen den Armen dieser Welt und den Reichen nimmt zu, sondern auch der zwischen den Reichen und den wirklich Reichen, erklärt die Nachrichtenagentur «Bloomberg». Die Schere zwischen den 90 Prozent Normalsterblichen und dem einkommensstärksten ein Prozent der Welt habe seit 1980 um 175 Prozent zugenommen. Im gleichen Zeitraum hätten die Top 0,1 Prozent 500 Prozent mehr verdient. – 2. Oktober / «Bloomberg»

Was so ein «Fat Finger» anrichten kann

Japans ausserbörslicher Aktienmarkt wurde am Mittwoch versehentlich mit Aktienorders für Dutzende japanischer Grosskonzerne im Wert von umgerechnet über einer halben Billion Dollar bombardiert. Die Aufträge konnten vor der Ausführung jedoch noch storniert werden. Sonst hätte ein Händler unter anderem 57 Prozent der Aktien von Toyota gekauft. – 2. Oktober / «Bloomberg»

Rothschild-Nachkomme startet Taxi-App

Nathaniel Rothschild, Nachkomme des britischen Arms der europäischen Banker-Dynastie, unterstützt die Londoner Taxifahrern bei ihrem Kampf gegen den App-Anbieter Uber Technologies. Sein Ziel ist es, mit einem eigenen App traditionelle Taxifahrten billiger zu machen, indem potenzielle Gäste mit ähnlichen Zielen in Gruppen zusammengeführt werden. – 2. Oktober / «Chicago Tribune»

Ein «heisser» Anlagetipp: Kantonalbanken

Schweizer Kantonalbanken bieten eine gute Kursentwicklung und eine anständige Rendite. Aktien und stimmrechtslose Beteiligungspapiere von Kantonalbanken sind auch für Euro-Anleger attraktiv, schreibt das Fachportal «Wirtschaftswoche». – 2. Oktober / «Wirtschaftswoche»

Hochfrequenz-Handel: So wird die Zukunft

Der Hochfrequenz-Handel nicht erst seit Michael Lewis «Flash Boys» am Pranger. Dient er wirklich nur der Manipulation der Aktienmärkte und dem Gewinn der Computer-Händler? Hier einige Pros und Contras von institutionellen Investoren und ihr Blick auf die Zukunft. – 1. Oktober / «Wealthmanagement.com»

Hat Wall Street ein Problem mit Machismo und Rassismus?

Von wegen Geschlechter- und Ethniendiversität: An der Wall Street sind die frisch rekrutierten Uni-Abgänger in der grossen Mehrheit männlich und weiss. Das hat die Untersuchung eines Personalvermittlers ergeben. Die Banken wehren sich, die Daten seien falsch. Doch den Gegenbeweis können sich nicht erbringen. – 1. Oktober / «New York Times»

Wie die US-Fed den Auslandsbanken Milliarden schenkt

Die Auslandsbanken in den USA haben keinen Grund über die Tiefzinspolitik der US-Notenbank zu klagen: Sie sind die grossen Profiteure und haben Milliarden Dollar an Zinsen erhalten. Diese zahlt die Fed für das Geld, das Banken bei der Zentralbank halten – die so genannten Reserven. – 1. Oktober / «Wall Street Journal Deutschland»

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NEWS GANZ KURZ

Strukturierte Produkte

Der Schweizerische Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) lanciert ein interaktives Informationstool zu Strukturierten Produkten. Interessierte Einsteiger sollen dabei auf einfache Art und Weise wertvolle Informationen zum richtigen Einsatz dieser Anlage-Produkte erhalten.

Crealogix

Das Unternehmen für Bankensoftware hat eine neue Zahlungs- und Finanzmanagement-Lösung auf den Markt gebracht. Das Produkt mit dem Namen CLX.NovaBusiness richtet sich an Unternehmen, die regelmässig eine grössere Menge von Zahlungen zu bewältigen haben.

Mobiliar

Die Versicherungsgesellschaft Mobiliar hat ihre Namenaktien der Helvetia, die sie durch den Verkauf ihrer Aktien der Nationale Suisse erhalten hatte, an die Patria Genossenschaft verkauft. Nach dieser Transaktion unterschreitet die Mobiliar die Meldeschwelle von 3 Prozent und hält keine weiteren Aktien der Helvetia.

Mehr als nur Geld

Für Schweizer Arbeitnehmer steht offenbar eine herausfordernde Tätigkeit an erster Stelle bei der Bewertung der Attraktivität eines Arbeitgebers, gefolgt von Autonomie am Arbeitsplatz und Jobsicherheit. Ein attraktives Gehaltspaket rangiert dagegen erst auf dem sechsten Platz, wie eine neue Studie der Beratungsfirma Towers Watson zum Schluss kommt.

BNY Mellon

Der US-Vermögensverwalter BNY Mellon Wealth Management hat die Marktzulassung erhalten, um in Hongkong Finanzdienstleistungen für sehr vermögende Privatkunden anzubieten.

Award für Avaloq

Zum zweiten Mal in Folge zeichnete die Fachzeitschrift für Vermögensverwalter Private Banker International (PBI) das Softwarehaus Avaloq mit einem «PBI Global Wealth Award» aus. Wie im letzten Jahr geht der Preis an die Schweizer Bankensoftware-Spezialisten in der Kategorie «Outstanding Wealth Management Technology Provider - Most Effective Integrated Solution».

Compagnie Financière Tradition

Der Interdealer-Broker Compagnie Financière Tradition CFT weist für das dritte Quartal einen Umsatz von 197,9 Millionen Franken aus. Das sind 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu konstanten Wechselkursen sank der Umsatz im selben Zeitraum um 2,8 Prozent. Im laufenden Jahr 2014 sank der Umsatz um 6,7 Prozent auf 664,7 Millionen Franken.

Einschreibebrief online

Das Start-Up-Unternehmen «pingen.com» hat den Online-Einschreibebrief lanciert. Der Weg zur Post und lange Wartezeiten am Postschalter fallen damit weg.

Banque Profil de Gestion

Die Genfer Banque Profil de Gestion hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Verlust von 240'000 Franken erlitten. Damit wurde der Fehlbetrag aus dem vergangenen Jahr nur um 20'000 Franken abgebaut.

Intesa Bank

TeamViewer, ein Anbieter von Software für die Fernwartung und Online-Meetings, stellt ab sofort den Fernzugriff für die Call-Center-Mitarbeiter und Online-Banking-Kunden der Intesa Bank in Russland bereit. Mit der Software können die Supportmitarbeiter der Bank ihre Produktivität offenbar nachhaltig erhöhen und die Anzahl der Einsätze beim Kunden spürbar reduzieren.

Unigestion

Der Genfer Asset Manager Unigestion hat nach einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für die Verwaltung eines Mandats des Merseyside Pension Fund für europäische Aktien erhalten. Der Merseyside Pension Fund verwaltet den Vorsorgeplan Local Government Pension Scheme, der die betriebliche Altersvorsorge für Angestellte der lokalen Körperschaften im Merseyside-Gebiet wahrnimmt und mehr als 127'000 Mitglieder zählt.

UBS

Die grösste Schweizer Bank hat in den USA eine Klage gegen Kroatien eingereicht. Damit fordert die UBS die Rückzahlung von Schulden in der Höhe von 45 Millionen Dollar. Die Schulden stammen offenbar aus dem Jahr 1988. Die anderen Nachfolgestaaten Jugoslawiens seien ihren Verpflichtungen nachgekommen – nur Kroatien nicht.

Swiss Re

Swiss Re Corporate Solutions bietet in Grossbritannien, Irland und Italien künftig Versicherungsschutz gegen verunreinigte oder fehlerhafte Produkte (Kontaminationen) in der Getränke- und Lebensmittelindustrie.

Datenschutz

Bei 55 Prozent der in Europa durchgeführten M&A-Transaktionen werden die Datenschutz-Bestimmungen nur bedingt, bei weiteren fünf Prozent gar nicht eingehalten. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die der Secure-Cloud-Anbieter Drooms in Europa durchgeführt hat.

Pensionskassen

Die Bilanzen der Pensionskassen haben sich im dritten Quartal 2014 leicht verschlechtert. Ende des letzten Quartals waren die Rechnungszinsen so niedrig wie seit geraumer Zeit nicht mehr. Dies zog höhere Verpflichtungen nach sich, wie aus der neusten Erhebung der Beratungsfirma Towers Watson hervorgeht.

UBS gegen Skimming

Die Grossbank UBS lanciert mit V Pay eine neue Debit-Karte. Diese soll besonderen Schutz gegen das «Skimming» von Kreditkarten-Informationen bieten. Dies, weil die Kartendaten nicht mehr auf dem Magnetstreifen, sondern auf einem Chip gespeichert werden.

BNY Mellon

Newton, eine Investmentboutique von BNY Mellon, hat mit der Cambridge University eine fünfjährige Kooperation abgeschlossen. Ziel dabei ist, das Forschungsprogramm des Centre for Endowment Asset Management im Bereich langfristig orientierter Anlagen weiter auszubauen.

Deutsche Bank

Die Schweizer Tochter von Deutschlands grösstem Geldhaus hat sich im US-Steuerstreit selbst angezeigt. Können die amerikanischen Justizbehörden nachweisen, dass das Institut US-Kunden bei der Steuerhinterziehung geholfen hat, droht ihr eine Millionenstrafe. Dem Vernehmen nach soll die Deutsche Bank (Schweiz) nur einen verschwindend kleinen Teil an amerikanischen Kunden haben.

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