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Auslese: Das Beste im Web — April 2014

Michael Lewis: Das Leben des Wall-Street-Autors in Bildern

Mit «Flash Boys» hat Michael Lewis erneut ein Buch über die Wall Street geschrieben, von dem niemand erwartet hätte, dass es ein Bestseller würde. So kann man sich täuschen. Das Leben des Mannes, der mit seinen Recherchen regelmässig den Nerv der Finanzbranche trifft, sehen Sie hier in Bildern. – 16. April / «Business Insider»

Dividenden-Stripping: Deutsche Banken zeigen sich reuig

Während sich im Zusammenhang mit dem Dividenden-Stripping um die Bank Safra Sarasin immer mehr was zusammenbraut, sind deutsche Landesbanken kulanter. Sie machen gegenüber dem deutschen Fiskus reinen Tisch und zahlen Steuergelder zurück. – 16. April / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Europas Banken vernichten Zehntausende von Jobs

In der Finanzbranche ist nichts mehr so wie vor der Krise. Die europäischen Banken mussten auch im vergangenen Jahr massenhaft Stellen abbauen. Nur drei Institute schwammen gegen den Strom. – 15. April / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Pimco emanzipiert sich von Firmengründer Bill Gross

Die Fondsgesellschaft Pimco definiert sich nicht nur über den Erfolg der von Firmengründer Bill Gross betreuten Produkte. Im Interview betont der Vorstandsvorsitzende Doug Hodge die Bedeutung der Diversifikation. – 15. April / «Handelsblatt»

Apropos Steueroptimierung: US-Firmen umgehen den Fiskus im grossen Stil

Die meisten US-Konzerne verdienen ihr Geld auf unzähligen Märkten. Versteuert werden müssen die Gewinne in der Heimat indes nur, wenn das Geld auch nach Hause geholt wird. Was also liegt näher, als die gigantischen Summen einfach im Ausland zu lassen? – 13. April / «n-tv»

Wie Carsten Maschmeyer von der Bank Sarasin «reingelegt» wurde

Die Bank Sarasin legte Carsten Maschmeyer steueroptimierte Produkte ins Portfolio. Weil damit deutsche Steuergesetze ausgetrickst wurden, hat er eine Menge Geld verloren und klagt gegen Sarasin. Wie diese Produkte genau funktionieren, lesen Sie hier. – 11. April /«Bilanz»

«Das ist das keynesianische Endgame»

Ronald-Peter Stöferle vom liechtensteinischen Vermögensverwalter Incrementum spricht in einem Interview über Inflation, die von den Notenbanken betriebene Konkursverschleppung und das keynesianische Endgame in Japan. Er setzt unter anderem auf Rohstoffe, allen voran Gold und Silber. Denn die nächste Krise wird dem Experten zufolge schlimmer als die letzte  – nur, dass Fed & Co. dann keine Asse mehr im Ärmel haben. – 11. April / «Wirtschaftsblatt»

Im Online-Banking-Labor der Commerzbank

Das «Wall Street Journal Deutschland» hat die beiden Manager begleitet, welche bei Deutschlands zweitgrösster Bank für den Sprung ins 21. Jahrhundert zuständig sind – den Online-Banking-Chef und den Chef des «Future Lab». Was hecken sie aus? — 11. April / «Wall Street Journal Deutschland»

Bill Gross: «Wenigstens meine Frau liebt mich noch»

Er ist möglicherweise der einflussreichste Geldmanager der letzten 20 Jahre. Aber seit einigen Monaten steckt er in einer persönlichen Krise: Bill Gross, Chef von Pimco. Jetzt öffnet er sein Herz und wenn er das tut, redet er von sich in der dritten Person. Auch sonst offenbart Gross einige Marotten. – 11. April / «Businessweek»

Wo der nächste Banking-Hub entsteht

Jahrzehntelang war nicht der mustergültige Staat gewesen mit einer Bankenbranche, die sich auf Geldwäscherei und Verwaltung von unversteuerten Geldern konzentrierte: Panama. Nun boomt der Kleinstaat in Mittelamerika und Banken bilden nächsten Investment- und Finanzhub. – 11. April / «Institutional Investor»

Müstergültige Schweizer: Wer sich bei der SEC registriert hat

Die Aite Group, eine Unternehmungsberatungsfirma für die Finanzbranche aus Boston, ist auf ein bemerkenswertes Phänomen gestossen: Ein Wealth Manager, der in den USA wohnhafte Kunden beraten will, muss sich meistens bei der Börsenaufsicht SEC registrieren lassen – auch wenn er den Sitz im Ausland hat. Seit die Regeln im Rahmen des Dodd-Frank-Pakets 2011 verschärft wurden, stieg die Zahl der angemeldeten ausländischen Privatbanken und Vermögensverwalter denn auch drastisch an.

Allerdings: Der Zuwachs kamen nur aus drei Ländern – Grossbritannien (mit seinem führenden Finanzplatz); Kanada (dem Nachbarland); sowie aus der Schweiz. Von hier stammt über ein Drittel der bei der SEC registrierten ausländischen Vermögensverwalter. Und der ganze Rest der Welt liefert 24 Prozent… Aite geht in einem Report nun der Frage nach, woran das liegen könnte. — 10. April / Aite Group / Impact Report.

 

Der Warren Buffett von China

Go Guangchang ist Präsident der chinesischen Fosun-Gruppe, die sich in Europa auf Einkaufstour befindet. Die Strategie: Um ein kapitalstarkes Versicherungsgeschäft weitere Beteiligungen von Unternehmen aufkaufen, die unterbewertet sind, aber über starke Marken verfügen. So geschehen mit dem Club Med und zuletzt mit der BHF Bank. Im Interview erklärt der Chairman, warum er mit Warren Buffett vergleichbar ist. – 9. April / «FAZ»

7 Tech-Trends, die unsere Welt verändern werden

Das Global Investment Research von Goldman Sachs listet die 7 «disruptive technologies» auf – also Tech-Brüche, die uns alle betreffen werden. Als da sind: die steigende Bedeutung von E-Commerce-Plattformen, Cloud Computing, massive Sprünge in der Medizinaltechnik, die Monetarisierung der Mobilgeräte, die weitere Durchdringung der Erdbevölkerung mit Technologie oder 3D-Printing. — 9. April / Goldman Sachs – Technology. HT: «Business Insider»

In Bayern drucken sie nun eigene Banknoten

Die Banknote hat alles, was die Sicherheit verlangt: Wasserzeichen, Hologramm, Plastikfenster – aber das Sujet irritiert. Es zeigt König Ludig II. von Bayern. Eine Note für ein unabhängiges Bayern? Giesecke & Devrient, eine der grössten Banknotendruckereien der Welt, liefert die Erklärung. – 9. April / «Die Welt»

Goldman Sachs CEO Lloyd Blankfein ganz privat

Im noblen Gebäude 15 Central Park West in New York wohnen viele Prominente. Unter den illustren Bewohnern ist auch Goldman Sachs CEO Lloyd Blankfein. Laut Personal ein bescheidener, netter Mann, der immer Hallo sagte. - 8. April / «New York»

US-Banken haben zwei Jahre länger zu Zocken

Verschärfte Handelsregeln für US-Banken sollen eigentlich eine neue Finanzkrise verhindern. Nun teilte die US-Notenbank Federal Reserve mit, dass Banken zwei Jahre länger Zeit erhalten, die Volcker-Regel einzuhalten. - 8. April / «The Wall Street Journal»

Wie eine wichtige Kundengruppe immer noch vernachlässigt wird

Als Silver Surfer gelten Menschen jenseits der 50, die im Internet aktiv sind. Interessanterweise ist dies die am stärksten wachsende Gruppe von Online-Nutzern. Bloss haben die Banken das offenbar noch nicht realisiert. – 7. April / «Der Bank Blog»

Der höchste Banker hinter Gittern

Lee Farkas war noch vor wenigen Jahren Vorsitzender einer grossen US-Hypothekenbank. Er ist nach Darstellung des deutschen «Wall Stret Journal» der hochrangigste Manager, der im Zuge der Finanzkrise hinter Gittern gelandet ist. – 7. April / «Wall Street Journal»

BlackRock bereitet Abschied von Larry Fink vor

Der weltgrösste Vermögensverwalter Blackrock bereitet einen möglichen Abschied von CEO Larry Fink vor. Deswegen wird einer Reihe von Führungskräften neue oder erweiterte Funktionen zugewiesen. - 7. April / «The Wall Street Journal»

Untreue gibt's nicht nur beim Sex

Ehemänner haben in den vergangenen Jahren wiederholt das Vertrauen ihrer Frauen für illegale Aktiengeschäfte ausgenutzt. Diese Art der Untreue kann genauso schwer wiegen wie ein Seitensprung. – 5. April / «FAZ»

Das Sündenregister der Credit Suisse

Die Probleme der Grossbank: Ein tiefer Frauenanteil, alte Seilschaften im Verwaltungsrat, eine laxe Umsetzung der Abzockerinitiative und fragwürdiges Kommunikationsgebaren. Eine Analyse. – 4. April / «Tages-Anzeiger»

S&P-500-Index mutiert zum S&P-501-Index

Der amerikanische Aktien-Leitindex S&P 500 bildet seit Donnerstag nicht mehr 500 Titel ab, sondern 501. Damit wird das Barometer praktisch zum S&P-501-Index – auf unbestimmte Zeit. Grund hierfür ist der Internet-Riese Google. – 4. April / «Welt»

Die «Queen of Wall Street» geht

Sie war eine der ganz wenigen Frauen, die es an der Wall Street nach oben geschafft haben – und sich auch oben halten konnten: Blythe Masters. Dabei war ihr Ruf nach der Finanzkrise etwas beschädigt, was sie doch massgeblich an der Entwicklung und Zulassung der verbrieften Schuldpapiere wie CDO beteiligt. Nun verlässt sie J.P. Morgan. – 4. April / «FAZ»

Banken könnten viel effizienter sein

Stellenabbau ist das erste Mittel von Banken, um Kosten zu sparen. Effizienz könnten die Banken aber auch den Einsatz modernerer Technologien und Prozesse gewinnen, wie dies in der Industrie bereits vor Jahren umgesetzt worden ist. Der Regulierungsschub war für die Banken diesbezüglich ein Weckruf. – 3. April / «NZZ»

LUKB-Verwaltungsrätin: «Arbeiten reizt mich mehr als Familie»

Die Limmattaler Finanzmanagerin Martha Scheiber steht kurz vor dem Antritt ihres ersten Verwaltungsratsmandats. Im Interview erzählt sie von ihrem Werdegang in der männerlastigen Finanzwelt und gibt ambitionierten Frauen Tipps mit auf den Weg. – 3. April / «Aargauer Zeitung»

Deutsche Bank will weniger externe Berater

Die Deutsche Bank will mehr interne Management-Berater einstellen. In Frankfurt, London und Singapur sucht das Finanzinstitut Hochschul-Absolventen und Berufserfahrene für Einstiegspositionen oder Praktika.  – 3. April / «efinancialcareers»

Was der Brasilien-Deal von Julius Bär über die Branchenentwicklung besagt

Die Aite Group in Boston ist eine respektierte Beratungs- und Forschungfirma für die Finanzbranche. Einer ihrer senior analysts, Stephen Wall, widmet sich nun dem Neuengagement von Julius Bär beim brasilianischen Vermögensverwalter GPS Investimentos Financeiros & Participacoes. Was lässt sich daraus für die Branche ablesen?, so die Frage.

Die Antwort der geographischen Diversifizierung ist nicht unbedingt überraschend – interessanter ist der zweite Aspekt: Hier zeige sich, dass die Banken sich ihrer Grenzen bewusst sind und von vielen wichtigen Kunden zurückgestossen werden. Deshalb scheint es eine sinnvolle Zweitstrategie, durch solche Partnerschaften die Rolle als Depotbank zu stärken. — 3. April / Aite Group, Stephen Wall's Blog.

Milliarden-Subventionen für UBS und Credit Suisse

Der IWF schätzt, dass die beiden Grossbanken noch immer Milliarden an impliziten Subventionen von Schweizer Steuerzahlern erhalten. Die Organisation ist der Ansicht, dass die «Too-big-to-fail»-Problematik auch nach der Erhöhung des Eigenkapitals der beiden Banken noch nicht gelöst ist. – 1. April /«Tages-Anzeiger»

GOLD-CORNER

  • Gold: Technische Analysten sehen Erholung
  • Marc Faber: «Lieber Gold als Bitcoins»
  • Schweizer Kreditkarten aus Gold und Platin
  • Gold: Bloss ein Nebenschauplatz in der Welt?
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Aktuell: UBS, Credit Suisse, Capco, Edmond de Rothschild, HSBC Private Bank, Julius Bär, Banque Reyl

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NEWS GANZ KURZ

Finma

Philipp Egger, der ehemalige Chef der Axa Winterthur, ist vom Bundesrat in den Verwaltungsrat der Finma berufen worden. Die Amtsperiode dauert noch bis 2015. Mit Egger setzt sich der Finma-Verwaltungsrat nun aus neun Mitglieder zusammen.

Basellandschaftliche Kantonalbank

Die Baselbieter Wirtschaftskammer hat ihre Initiative zur Entpolitisierung des Bankrats eingereicht. Die Initianten fordern unter anderem eine Reduktion des Bankrats auf maximal sieben bis neun Mitgliedern - heute sind es elf.

Pargesa

Die Genfer Beteiligungsgesellschaft Pargesa hat ihren Geschäftsbericht in deutscher Sprache auf ihrer Website online geschaltet.

Thurgauer Kantonalbank

Aus dem Börsengang der Thurgauer Kantonalbank ist dem Kanton Thurgau ein Bruttoerlös von insgesamt 185 Millionen Franken zugeflossen.

Julius Bär

Die in Irland gebuchten Privatkunden von Merrill Lynch sind im Zuge der Integration in die Julius-Bär-Gruppe in diesem Monat übernommen worden. Sie sind jetzt bei Julius Bär in Dublin gebucht, einer Tochtergesellschaft der Londoner Niederlassung. Auch die Mitarbeiter sind übernommen worden. Der im Februar 2013 begonnene Transfer-Prozess aller internationalen Merrill-Lynch-Privatkunden soll in der ersten Hälfte 2015 abgeschlossen sein.

Ausbildung

startsmart.tv ist eine neue Online-Plattform für Jugendliche, die sich für die kaufmännische Grundausbildung in der Versicherungswirtschaft interessieren.

UBS und CS

Die Deutsche Bank senkt die Kursziele: Bei der CS erwartet sie nun 30 statt 31 Franken, die Einstufung bleibt auf «Hold». Bei der UBS senken die Analysten das Ziel von 22 auf 21 Franken («Buy», unverändert). Beide Häuser dürften ein schwieriges erstes Quartal gehabt haben, so eine Begründung.

J.P. Morgan

Die Erstquartals-Berichtsaison ist eröffnet: J.P. Morgan meldet einen Reingewinn von 5,3 Milliarden Dollar, nach 6,5 Milliarden im Vorjahresquartal. Die Zahlen liegen eher unter den Erwartungen der Analysten.

Strukis

Die grössten Emittenten kotierter Strukturierter Produkte sind die UBS (Marktanteil: 33,16%), Vontobel (23,51 Prozent), die ZKB (19,13 Prozent), Julius Bär (5,49 Prozent) und Credit Suisse (4,02 Prozent). Dies zeigt der neue Quartalsbericht des Verbands für Strukturierte Produkte SVSP.

Credit Suisse

Die Bank baut zusammen mit dem brasilianischen Geldmanager Luis Stuhlberger eine neue Asset-Management-Einheit auf. Stuhlberger wird die Leitung übernehmen. Er leitet bereits den ältesten Hedge-Fund Brasiliens und ist Anlage-Chef von Credit Suisse Hedging Griffo.

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