Zum einen der Aderlass im Wealth Management, zum anderen eine heikle Klage in Deutschland: Wie sehr lasten die Schatten der Vergangenheit?

Angesichts des Geldabflusses spekuliert das Personal innerhalb wie ausserhalb der UBS immer wieder mal, wie sicher denn die Position der beiden Chefs von Wealth Management & Swiss Bank sei: Immerhin wurden sowohl Francesco Morra als auch Jürg Zeltner noch in der Ära Kurer/Rohner ernannt, wenige Tage nur vor dem Wechsel zu Oswald Grübel.

Die jüngsten Zahlen bringen die Sache in ein neues Schlaglicht, zusammen mit der Meldung, dass ein deutscher UBS-Kunde die Bank in Frankfurt wegen eines missglückten Mandats angeklagt hat – in einem Fall, bei dem auch Steuerumgehungs-Geschäfte ans Licht kommen könnten.

Verantwortlich fürs deutsche Wealth Management war in der umstrittenen Zeit Jürg Zeltner; die «Handelszeitung» stellt deshalb die Frage in den Raum: Wie lange kann sich Zeltner als Mann «der alten UBS-Führungsriege» noch halten?

Ein entscheidender Faktor wäre, ob bei UBS Deutschland tatsächlich derart kundenunfreundliche Zustände ans Licht kommen, wie sie der klagende Millionär beklagt.

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Eine baldige Ablösung von Jürg Zeltner: Ist dies völlig undenkbar (links), möglich (Mitte) oder sehr wahrscheinlich (rechts)?

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