Miss Piggy erhält renommierten Frauenrechtspreis

piggyIhr Auftritt gehört zu jeder Folge der Muppet-Show: Energisch und durchsetzungsstark, feminin und divenhaft kommt Miss Piggy (Bild) daher. Und sie inspiriert offenbar auch in Genderfragen.

Das zumindest bescheinigt ihr die Jury des renommierten Sackler Center First Award. Der Frauenrechtspreis wird an Frauen verliehen, «die Geschlechterbarrieren durchbrochen und in ihrer Branche bedeutende Beiträge geleistet haben».

Mit Entschlossenheit, Mut und Humor habe sich Miss Piggy seit 40 Jahren für Feminismus eingesetzt und weltweit Generationen inspiriert, heisst es auf der Webseite des Brooklyn Museums.

Vorsicht Satire! EU rät Flüchtlingen, Bank zu gründen

HRE1.jpgNach den tragischen Ereignissen der vergangenen Woche ringt Europa nach einer neuen Lösung für das Flüchtlingsproblem. Nun legt die EU einen ersten konkreten Plan vor. Demnach sollen alle Flüchtlinge sofort in den Genuss umfassender Rettungsmassnahmen in Milliardenhöhe kommen, sobald sie eine eigene Bank in Europa gründen, berichtet die Satire-Zeitung «Postillon».

«Anstatt ihr letztes Geld unseriösen Schleusern für eine riskante Mittelmeerüberquerung zu geben, sollten die Flüchtlinge ihre finanziellen Mittel bündeln und ein Kreditinstitut mit Schwerpunkt auf Risikoinvestments und Immobilienspekulationen gründen.»

Adieu Bankgeheimnis – die «Bank» für jedermann

schweizerbankgeheimnisse 114Das Hickhack um das Bankgeheimnis hat Tourismusfachmann Reto Weber aus Luzern dazu bewegt, seine ganz persönlichen Bankgeheimnisse zu lüften. Und zwar ganz andere Bankgeheimnisse. «Denn glücklicherweise leben wir nicht nur im Land der Banken sondern auch im Land der Sitzbänke» schreibt der SBB-Reiseverkäufer im Vorwort seines Buches.

Auf 33 attraktiven Wanderungen und Spaziergängen präsentiert er auf witzige Art und Weise schön gelegene Sitzbänke. Die Routen reichen dabei von Tessiner Palmen bis zum Zürcher Bankenviertel.

«Es ist doch immer wieder ein schönes Gefühl, sich hinzusetzen, wenn möglich anzulehnen, die müden Beine von sich zu strecken, das Gesicht der Sonne zuzuwenden, den Blick in die Ferne schweifen und die Seele baumeln zu lassen», schwärmt Tourismusfachmann Weber.

Lang lebe der Interessenskonflikt

Dilbert 500

Die «Dilbert»-Comics des amerikanischen Cartoonisten Scott Adams beschreiben stets aufs Neue den Wahn- und Unsinn des Büroalltags. Das gilt fürs Banking nicht minder: Was gibt es Angenehmeres als ein Analyst, der die Aktie eines Unternehmens ob der feschen Sekretärin dort mit einem «Kaufen» ratet, fragt Adams. Und zielt dabei bitterböse auf die Interessenskonflikte, denen gerade Universalbanken ausgesetzt sind. Wie die wirken, ist dem Zeichner bestens bekannt: Die Strafe für einen niedergestreckten Analysten ist maximal ein «Halten»-Rating.

Griechenland führt eine neue Währung ein

Euro Fiasko 500

Fliegt Griechenland aus dem Euro, steht der Name für die neue griechische Währung bereits fest. Zu wünschen ist dies den Griechen wahrlich nicht (© www.sabinehinz.de)

Hat Hillary Clinton Teufelshörner?

Hilary 500

Hat das der Art Director des US-Magazins «Time» etwa absichtlich gemacht? Zum genauer Hinschauen, einfach den Pop-up-Button anklicken.

Bob Marley und Tidjane Thiam!

Marley 160Der mit Tidjane Thiam eingeläutete Kulturwandel bei der Credit Suisse (CS) geht wohl tiefer als gedacht. Der künftige Chef der Grossbank kennt sich nämlich nicht nur im Bankfach aus. Er ist auch ein bekennender Fan von Bob Marley (Bild): Wie er dem britischen Staatssender «BBC» einst eröffnete, ist der «Redemption Song» aus der Kehle des Reggae-Stars sein Lieblingsstück.

Ein ganz anderer Groove also als der seines Vorgängers Brady Dougan, der sich im Jahr 2003 an einem CS-Benefiz-Anlass gemäss der «New York Times» als Ex-Abba-Sängerin Agnetha verkleidete und das Stück «SOS» intonierte. Als CEO sorgte Dougan dann ab 2007 dafür, dass die Bank in der Finanzkrise keinen Schiffbruch erlitt. Derweil blieb die CS-Aktie ohne grossen Schwung – bis Thiam gestern antrat.

Für die Börsianer scheint nun offenbar alles in bester Ordnung zu sein. Oder eben «Irie», wie ein rechter Rastafari sagen würde.

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