So viel verdient Josef Ackermann während eines Toilettengangs

Früher arbeitete der Frankfurter Vince Ebert (Bild) als Consultant bei der Unternehmensberatung Ogilvy & Mather Dataconsult sowie als strategischer Planer bei der Werbeagentur Publicis, bevor er ins Kabarettistenfach wechselte.

Vince EbertSeit September 2013 tourt der Wissenschaftskabarettist mit seinem Bühnenprogramm «Evolution» durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Und da kommt es schon mal vor, dass der studierte Physiker ausrechnet, wie viel Josef Ackermann, Ex-Chef der Deutschen Bank, während eines Toilettenganges verdiente.

Die «Wirtschaftswoche» präsentiert ein Auszug aus seinem Programm: «13,2 Millionen bekam der gebürtige Schweizer. In der Zeit, in der Herr Ackermann auf die Toilette geht, verdient er umgerechnet 400 Euro. Das nenne ich mal ein grosses Geschäft. Zugegeben, 13,2 Millionen im Jahr klingt im ersten Moment nach ziemlich viel, im Fussballgeschäft bekommen Sie damit jedoch gerade mal einen mittelmässigen Brasilianer (...).

Das Berufsverbot lauert im ÖV

Underground 160Er war nicht nur Kader beim «schwarzen Felsen» Blackrock in London, sondern auch notorischer Schwarzfahrer. Das wurde einem britischen Banker nun zum Verhängnis, wie die Agentur «Bloomberg» schreibt. Die britische Finanzaufsicht FCA belegte den Mann mit einem Berufsverbot – für ihn war damit Endstation im Banking. All jene hingegen, die sich hierzulande am kürzlich erfolgten Berufsverbot für ex-Bank-Coop-Chef Andreas Waespi erregten, dürfen sich an der Geschichte wohlig gruseln: Solange man im Tram nicht noch mit Aktien der eigenen Bank handelt, ist die Kombination von Banking und Pendeln in der Schweiz doch recht ungefährlich.

Berner zahlen bald mit Bonobo

Reitschule 160Nach dem WIR-Geld und dem Matten-Dollar hat die Bundesstadt nun bald den «Bonobo». Die Parallelwährung, deren Name kurz für «Bon ohne Boss» steht, soll nach Absicht der Initianten von Unternehmen mit flachen Hierarchien eingesetzt werden. Das berichtet der «Tagesanzeiger». Gedruckt werden die Scheine mit aufklebbarem Hologramm jedoch nicht von Orell Füssli, sondern im alternativen Stadtberner Kulturzentrum Reitschule. Dieses steht sinnigerweise nur wenige hundert Meter von der Schweizerischen Nationalbank am Bundesplatz entfernt. Fragt sich nur, ob die «Reitschüler» nun auch bald Gold zur Deckung ihrer Bonobos horten müssen.

Deo-Bonbon soll für guten Körpergeruch sorgen

Deo-BonbonWer dieses Bonbon isst, duftet stundenlang nach Rosenöl. Der Bulgare Wenzislaw Peyschew will mit seiner Firma Alpi die Süsswarenwelt und gleichzeitig die Welt der unangenehmen Körpergerüche erobern. Und zwar mit einem Bonbon, das Körpergerüche neutralisieren und mit einem angenehmen Rosenduft überdecken soll.

Die Idee ist zwar nicht neu: Schon vor ein paar Jahren konnten japanische Wissenschaftler nachweisen, dass das Geraniol, einer der Bestandteile von Rosenöl, sich nicht durch die Verdauung auflöst, sondern direkt über die Haut abgesondert wird.

Peyschews Fabrik Alpi im bulgarischen Asenowgrad stellt die Rosenöl-Zuckerwerke seit drei Jahren her. Nun setzt er verstärkt auf den Export. In den USA hat der Verkauf bereits begonnen, weitere Länder in Europa sollen folgen.

Haben Sie heute schon Ihr Huhn geshortet?

chickenAn der Wall Street entdecken die Profi-Spekulanten gerade einen neue Wette. Sie verkaufen die Aktien von Hühnerfarmen wie Pilgrim's Pride oder Sanderson Farms leer – und setzen damit auf einen Preisverfall von Geflügelfleisch. Hühnchen sind nämlich in den USA so teuer wie selten, was die Farmer zu einem massiven Ausbau ihrer Bestände getrieben hat. Das könnte nun den Preis wieder stürzen lassen. Oder eben auch nicht, denn auch Hühner-Börsen sind wohl unberechenbar. So oder so braucht es für diesen Trade Eier.

Sie erinnern sich an Sarbanes-Oxley?

Man erinnert sich: Nach den Bilanzfälschungsskandalan zu Beginn der 2000er-Jahre begann die Regulierungsschraube zu drehen: Sarbanes-Oxley hiess der berüchtigte «Act», der Firmen zu einer hoch aufwendigen Buchhaltung zwang. Wie absurd diese Vorschriften manchmal sind, erfuhr ein Berufsfischer in den USA. Und das Supreme Court, das sich lächerlich machte. Lesen Sie die Geschichte hier.

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