UBS-Urgestein geht in Pension
Bei der UBS geht eine langjährige Karriere zu Ende: Claudio Scarfone wird die Schweizer Grossbank per Ende Oktober 2026 verlassen und in den Ruhestand treten. Die Medienstelle der UBS bestätigte entsprechende Informationen von finews.
Scarfone gehört zu den erfahrenen Führungskräften im Geschäft mit externen Vermögensverwaltern (External Asset Managers, EAM). Während seiner langjährigen Tätigkeit bei der UBS hatte er verschiedene Führungspositionen im Bereich Financial Intermediaries (FIM) inne.
Langjähriger Verantwortlicher für das Schweizer Geschäft
Über viele Jahre verantwortete Scarfone das gesamte Schweizer FIM-Geschäft der UBS. Dazu gehörten die Deutschschweiz, die Romandie, das Tessin sowie das Geschäft mit institutionellen Finanzintermediären.
Ab 2015 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für das Segment Emerging Markets. Damit gehörte er zu den prägenden Persönlichkeiten im Geschäft der Grossbank mit unabhängigen Vermögensverwaltern.
Neuorganisation nach der CS-Übernahme
Im Zuge der Integration der Credit Suisse wurde auch das Geschäft mit externen Vermögensverwaltern neu organisiert.
Wie finews im März 2024 berichtete, übernahm Andreas Moser damals die Verantwortung für das FIM-Geschäft in der Deutschschweiz. Scarfone konzentrierte sich fortan auf die französischsprachige Schweiz und das Tessin.
Die Neuorganisation war Teil der Zusammenführung der beiden Banken, die im Geschäft mit unabhängigen Vermögensverwaltern traditionell stark vertreten waren.
Strategisch wichtiges Geschäft
Das Geschäft mit unabhängigen Vermögensverwaltern gehört zu den wichtigen Bereichen des Schweizer Wealth Managements der UBS. Die Grossbank stellt externen Vermögensverwaltern unter anderem Depotbankdienstleistungen, Handelslösungen und Investmentexpertise zur Verfügung.
Mit der Integration der Credit Suisse hat sich die Bedeutung dieses Geschäfts weiter erhöht. Zugleich stellt die Zusammenführung der beiden Kundenplattformen hohe Anforderungen an die Betreuung der unabhängigen Vermögensverwalter.
Scarfone hat die Entwicklung dieses Geschäfts über viele Jahre begleitet und insbesondere die Beziehungen zu den Finanzintermediären in der Westschweiz und im Tessin geprägt.














