S&P senkt Ausblick der Stadt Zürich
Die Ratingagentur S&P Global Ratings hat den Ausblick für die Stadt Zürich von «stabil» auf «negativ» gesenkt. Die Kreditratings AAA für langfristige und A-1+ für kurzfristige Verbindlichkeiten bleiben unverändert, wie die Agentur in einem Report schreibt.
Als Gründe nennt S&P steigende Ausgaben, hohe Investitionen und Risiken bei der Umsetzung von Sparmassnahmen.
Verschuldung könnte auf 90 Prozent der Einnahmen steigen
Die Verschuldung dürfte laut S&P bis 2028 auf rund 90 Prozent der laufenden Einnahmen steigen, gegenüber 63 Prozent im Jahr 2023. Zwischen 2022 und 2025 gab die Stadt 1,3 Milliarden Franken für Immobilienkäufe aus.
Ob die Stadt ihre Finanzen stabilisieren kann, hängt laut S&P auch vom politischen Konsens über Ausgabenkürzungen und Investitionsprioritäten ab. Gelingt die Haushaltskonsolidierung nicht, droht in den kommenden zwei Jahren eine Herabstufung. Die starke Steuerbasis und der gute Zugang zum Kapitalmarkt bleiben hingegen Stützen der städtischen Bonität, schreiben die Rating-Experten weiter.













