Von der Ressource zur Rendite

Genau daraus entsteht ein langfristiger, struktureller Investitionsbedarf in einem Anlageuniversum, in dem aktives Management seine Stärken besonders gut ausspielen kann.

Warum aktives Management im Wassersektor essenziell ist:

  • Wasser ist ein lokales und fragmentiertes Investmentthema
  • Regulatorik, Infrastruktur und Nachfrage unterscheiden sich regional stark
  • Viele relevante Unternehmen sind spezialisierte Small- und Mid-Caps
  • Klassische Wasserindizes konzentrieren sich auf wenige Grossunternehmen
  • Nicht jedes Unternehmen mit Wasserbezug ist automatisch ein attraktiver Wassertitel
  • Tiefes Branchenverständnis und aktive Selektion sind entscheidend

Der Investitionsbedarf ist real und strukturell

Die globalen Herausforderungen im Wassersektor liegen insbesondere in zwei Bereichen:

  1. Infrastruktur: Rund 30 Prozent des aufbereiteten Trinkwassers weltweit erreicht nie einen Nutzer. Es versickert in maroden Leitungsnetzen, die vielerorts noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Diese gilt es mit neuen Technologien zu sanieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Wasserqualität und Versorgungssicherheit kontinuierlich, getrieben durch regulatorischen Druck, Urbanisierung und neue wasserintensive Industrien wie die Halbleiterproduktion oder die Kühlung von KI-Rechenzentren.
  2. Wiederverwendung: Weltweit werden heute lediglich 4 Prozent bis 5 Prozent des Abwassers wiederverwertet. Eine riesige, weitgehend ungenutzte Ressource. Die Aufbereitung und Rückführung von Abwasser in den Kreislauf ist technisch möglich, wirtschaftlich sinnvoll und wird regulatorisch zunehmend gefordert.

Bild 2 
Quelle: Tareno AG

Ein fragmentiertes Universum braucht aktives Urteilsvermögen

Der Wassersektor ist kein Sektor im klassischen Sinne. Statt weniger global dominanter Konzerne prägen hunderte kleinere und mittlere Unternehmen das Anlageuniversum. Das Spektrum reicht von lokalen Spezialisten für Rohrnetze über regionale Anbieter von Aufbereitungstechnologien bis hin zu nationalen Lieferanten für Bewässerung und Sensorik.

Wasser ist ausserdem ein zutiefst lokales Thema. Die Herausforderungen in Basel sind andere als in Zürich, und erst recht andere als in Phoenix oder Chennai. Die lokal tätigen Unternehmen konkurrieren oftmals nicht direkt miteinander und profitieren dennoch auf ihre eigene regionale Art von denselben strukturellen Treibern. Das macht das Wasseruniversum nicht nur breit und anspruchsvoll, sondern auch bemerkenswert resilient.

Hinzu kommt: Viele relevante Unternehmen sind keine reinen Wasserspieler. Oft ist das attraktive Wassergeschäft nur ein Teil eines grösseren Konzerns mit zyklischeren oder weniger profitablen Geschäftsbereichen.

«Aktives Management bedeutet in diesem Umfeld nicht kurzfristiges Umschichten, sondern die kontinuierliche Analyse eines komplexen und spezialisierten Anlageuniversums. Tiefes Branchenverständnis und fundierte Unternehmensanalyse sind entscheidend, um langfristige strukturelle Gewinner zu identifizieren,» erklärt Fondsmanager Stefan Schütz.

Small- und Mid-Caps: wo das Alpha entsteht

Ein passiver Wasserindex bildet Marktkapitalisierungen ab, keine Lösungskompetenz. Wer ihm folgt, konzentriert sich auf wenige Grossunternehmen und verpasst die spezialisierten Small- und Mid-Cap-Firmen, die in ihrer Nische profitabel operieren und überproportional von Infrastrukturinvestitionen profitieren.

Der Tareno Global Water Solutions Fund fokussiert seit seiner Auflegung 2007 bewusst auf dieses Segment. Die langfristige Entwicklung des Fonds wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lipper Fund Award. Auch der Nachhaltigkeitsansatz ist seit 2019 mit dem FNG-Siegel, einem der wichtigsten Nachhaltigkeitssiegel im deutschsprachigen Raum, zertifiziert. Zudem wurde Tareno sieben Mal in Folge von der BILANZ als Vermögensverwalter des Jahres ausgezeichnet.

Die Impact-Anteilsklasse: Investieren mit messbarer Wirkung

Bei dieser zusätzlich verfügbaren Anteilsklasse des Fonds fliesst ein Viertel der Management Fee in Projekte, die Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in unterschiedlichen Regionen weltweit. Mit der Schweizer Stiftung waterkiosk wurden schon drei Projekte in Tansania umgesetzt, wodurch über 2’000 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten haben. Der jährliche Impact Report dokumentiert die unterstützten Projekte sowie die erzielte Wirkung transparent und nachvollziehbar.

Institutionelle Partner wie die acrevis Bank oder die Glarner Regionalbank haben die Impact-Anteilsklasse bereits in ihre nachhaltigen Anlagelösungen integriert. Mehr über unsere Impact-Anteilsklasse und die Trinkwasserprojekte erfahren Sie hier.

Impact Investing in Zahlen

Tareno Bild 1

Daten seit Lancierung im Jahr 2021 bis 31.03.2026. Quelle: Tareno AG

  • Mehr Informationen hier

Haftungsausschluss
Dieses Dokument wurde zu Marketing- und Informationszwecken erstellt und stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Zeichnung oder zum Kauf bzw. Verkauf von Anteilen dieses Anlagefonds dar. Es stellt keine Anlageberatung dar. Massgeblich sind ausschliesslich die aktuellen Fondsdokumente (insbesondere Prospekt und KID). Die vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Bilder & Grafiken: Luzia Hunziker, Unsplash, ChatGPT, Tareno AG.
*LSEG Lipper Fund Awards, ©2026 LSEG. All rights reserved. Used under license.