Zürcher Kantonalbank geht besondere Partnerschaft ein
Laut Mitteilung vom Dienstag wird die ZKB ab 2029 zur Hauptpartnerin des Technorama in Winterthur. Die finanzielle Höhe des Engagements wird nicht genannt, die Bank schreibt von einem «nahmhaften» Beitrag für das Bauprojekt. Die Gelder sollen innerhalb der kommenden drei Jahre fliessen, vorausgesetzt, die Gesamtfinanzierung kommt zustande und die Bauarbeiten beginnen.
Das Projekt umfasst die umfassende Sanierung, Modernisierung und Erweiterung des mehr als 40 Jahre alten Science Centers. Geplant sind unter anderem ein neuer Anbau, eine zentrale Piazza, zusätzliche Flächen sowie die Modernisierung der Gebäude- und Haustechnik. Das Gesamtbudget beträgt rund 60 Millionen Franken.
Nach Angaben des Technorama sind inzwischen fast 80 Prozent der Bausumme durch die öffentliche Hand, Stiftungen, Privatpersonen, Unternehmen und Eigenmittel finanziert. «Wir möchten möglichst ohne Hypotheken auskommen und hoffen auf weitere Mittel von Donatoren oder Firmen», sagt Ilona Schönle, Leitung Kommunikation und Marketing beim Technorama. Insgesamt fehlten aktuell noch 12,5 Millionen Franken.
Auch die öffentliche Hand beteiligt sich. Die Stadt Winterthur beantragte im Juni einen Beitrag von vier Millionen Franken. Der Kanton Zürich hat ebenfalls finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.
Start ab 2028
Die Bauarbeiten sollen zwischen 2028 und 2030 erfolgen. Das Technorama zählt jährlich mehr als 360'000 Besucherinnen und Besucher und verfügt über mehr als 500 Experimentierstationen.
«Mit dem Technorama verbinden wir zentrale Anliegen unseres Leistungsauftrags: Bildung, Innovation, gesellschaftliche Teilhabe und die Stärkung des Wirtschafts- und Lebensraums Zürich», sagt Jörg Müller-Ganz, Präsident des Bankrats der ZKB.
Die Partnerschaft reiht sich in das breite Sponsoring-Engagement der Staatsbank im Kanton Zürich ein. So verlängerte die ZKB im Juni auch ihre Hauptpartnerschaft mit dem Schauspielhaus Zürich um weitere drei Jahre bis 2029.














