Der Massnahmenkatalog von EFG-International-Chef Joachim Strähle

Der Halbjahresabschluss fiel für den Vermögensverwalter enttäuschend aus. Mit rigorosen Massnahmen will EFG-CEO Joachim Strähle das Wachstum ankurbeln und die Kosten senken. Auch die Geschäftsführung wird reorganisiert.

Die ersten sechs Monate des laufenden Jahres entwickelten sich für die EFG International nicht wunschgemäss, wie auch finews.ch berichtete. Nun schreitet CEO Joachim H. Strähle (Bild) zur Tat und kündigte eine Reihe von Massnahmen an.

Nettoneugelder steigern: Es wurden laut Zwischenbericht bereits Wachstumsinitiativen wie etwa CRO-Rekrutierungen (siehe unten) lanciert, die im zweiten Halbjahr ihre Wirkungen entfalten sollten. Für das zweite Semester werde deshalb eine deutliche Verbesserung der Neuttoneugeldwachstums erwartet, und zwar im Rahmen von 5 bis 10 Prozent.

Verwaltete Vermögen erhöhen: Strähle will laut Medienmitteilung die verwalteten Vermögen so rasch wie möglich auf 100 Milliarden Franken steigern. Per Ende Juni 2015 sanken die Assets innert Jahresfrist um 4 auf rund 80 Milliarden Franken.

Mehr CRO-Rekrutierungen: Die Anzahl Kundenberater (Client Relationship Officers, CROs) lag per Ende Juni 2015 bei 444, gegenüber 440 per Jahresende 2014. EFG International habe zudem 24 weitere CROs mit Start im zweiten Halbjahr unter Vertrag genommen, wie es weiter hiess.

Kosten reduzieren: Aktuell beträgt das Kosten-Ertrags-Verhältnis bei EFG Internatinonal 83,3 Prozent. Ziel sei es, den Wert auf unter 75 Prozent zu drücken. Um dies zu erreichen, stünden knapp profitable Büros und einige Buchungszentren auf dem Prüfstand, so die Bank.

Weiter wurden alle Bereiche des Geschäfts beauftragt, ihre Kostenbasis zu überprüfen und durchwegs Einsparungen zu erzielen, hiess es weiter. Und: Die Effizienz der administrativen Unterstützung für die CROs werde erhöht.

Wachstumsmärkte stärken: Die Kapazitäten für sehr vermögende Kunden (UHNWI), für Zentral- und Osteuropa sowie den östlichen Mittelmeerraum, inklusive Israel werden verstärkt.

Strähle kündigte zudem an, das Wachstum aus dem bestehenden Geschäft und mit den bestehenden CROs zu beschleunigen. Im Fokus lägen überdies Regionen, wo EFG besonderes Aufwärtspotenzial ortet, etwa in Asien und dem Mittleren Osten.

Geschäftsführung reorganisieren: Die derzeitige zweistufige Führungsstruktur von EFG International mit einem Executive Committee und einem Global Business Committee wird ab August 2015 zu einem Management Board zusammengeführt.

«Mit dieser Anpassung sollen ein leistungsorientierterer kollektiver Ansatz und ein stärkerer Fokus auf Performancemanagement einhergehen», teilte die Bank mit.

 

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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