Bonhôte breitet sich in der Romandie aus

Yves de Montmollin, CEO Banque Bonhôte

Yves de Montmollin, CEO Banque Bonhôte

Mehrheitlich Schweizer Kunden haben der Neuenburger Banque Bonhôte 2015 zu einer markanten Gewinnsteingerung verholfen. Gut 200 Jahre nach ihrer Gründung investiert die Bank in weiteres Personal.

Die vorwiegend auf Schweizer Kunden ausgerichtete Banque Bonhôte hat im vergangenen Jahr in allen Geschäftsbereichen ein kontinuierliches Wachstum erzielt, wie einer Mitteilung vom Donnerstag zu entnehmen ist. Der ungeprüfte Reingewinn der 1815 gegründeten Bank stieg deutlich auf 6,3 (im Vorjahr 2,4) Millionen Franken, wozu sämtliche Kundensegmente beigetragen haben.

Der Netto-Neugeldzufluss zeigte sich mit 5,9 Prozent der Kundengelder (Höhe nicht publik) sehr solide. Die Kernkapitalquote (CET1) ist mit 23,7 Prozent eine der höchsten der Branche und übertrifft die von Basel III (4,5 Prozent) oder der Finma (7 Prozent) festgelegten Mindestanforderungen um ein Vielfaches.

Ausbau angesagt

Sämtliche Geschäftsbereiche der Bank – die private und institutionelle Vermögensverwaltung wie auch die externen Vermögensverwalter – hätten sich erfreulich entwickelt und substanzielle Zuflüsse verzeichnen könnte, sagte CEO Yves de Montmollin am Donnerstag und stellte für diesen Sommer eine neue Niederlassung in Lausanne in Aussicht.

Ausser in Neuburg, wo die Bank domiziliert ist, verfügt sie noch über Geschäftsstellen in Biel, Genf und Bern. Mit anderen Worten: Gut 200 Jahre nach ihrer Gründung investiert die Banque Bonhôte in zusätzliches Personal sowie in die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Produkte. Im Fokus stehen dabei nachhaltige und sozialverträgliche Anlagen, das Risikomanagement und Erträge aus Immobilienfonds, wie es weiter heisst.

Jubiläum erhöhte Bekanntheitsgrad

«Dan unserem Jubiläumsjahr 2015 gelang es uns, den Bekanntheitsgrad der Bank sowohl in der Westschweiz als auch in der Deutschschweiz erheblich zu steigern», fügte Yves de Montmollin abschliessend an.

 

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Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

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DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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