Das Portfolio unter Daueraufsicht – zu klaren Bedingungen

UBS läutet in der Vermögensverwaltung eine neue Zeitrechnung ein: Erstmals wird Anlageberatung mit systematischer Portfolio-Überwachung gekoppelt.

Von Martin Rockenfelt, Global Product Head UBS Advice

Umfang und Frequenz dieser Beobachtung sind in einem Vertrag explizit aufgeführt. Ebenfalls Teil des Vertrages ist ein pauschales und transparentes Preismodell.

Das Offering bietet einen fortlaufenden Portfoliocheck neu auch für jene Kunden, die ihre Vermögensverwaltung nicht vollständig an die Bank delegiert haben. Kern der «UBS Advice» genannten Dienstleistung ist ein neues und leistungsstarkes Diagnose-Werkzeug: Eine mit dem Research von UBS Wealth Management gespeiste Software untersucht Nacht für Nacht sämtliche Advice-Kundenpositionen in Bezug auf vorderhand sechs Risikokriterien:

  • 1. Verletzungen von Anlagegrenzen innerhalb der Vermögensallokation
  • 2. Klumpenrisiken bei einzelnen Wertpapieren
  • 3. Zu grosses Gewicht eines einzelnen Emittenten (z.B. von strukturierten Produkten)
  • 4. Wertpapiere, welche die Bank zum Verkauf empfiehlt
  • 5. Unterschreiten einer gewissen Mindestbonität von festverzinslichen Wertpapieren
  • 6. Wertpapiere, die nicht im UBS Research-Universum vertreten sind

Den Weg und das Ziel stets im Blick

Die Bank verpflichtet sich vertraglich, ihre Advice-Kunden innert Wochenfrist zu kontaktieren, falls die Software Portfoliorisiken feststellt. Um diese zu bereinigen, oder auch um neue Investmentmöglichkeiten zu empfehlen, unterbreitet die Beraterin oder der Berater dem Kunden eine Auswahl an geeigneten Lösungsvorschlägen.

Diese werden mittels Tausender von Simulationen generiert und sind massgeschneidert auf das jeweilige Kundenportfolio.

Ausgangspunkt ist hierbei eine genaue und realistische Bestimmung der Anlageziele und des Risikoprofils des Anlegers. Unabhängige Studien zeigen nämlich, dass die strategische Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen massgeblich für Erfolg oder Misserfolg einer Vermögensanlagestrategie verantwortlich ist.

Individuelle Wünsche berücksichtigt

Nur so kann ein persönlich zugeschnittenes Anlageportfolio erstellt und unterhalten werden, das auf die langfristigen Risiko-/Rendite-Erwartungen ausgerichtet ist und die individuellen Wünsche des Investors berücksichtigt.

Mindestens einmal jährlich erörtern Anleger und Kundenberater sodann mittels eines so genannten Portfolio-Health-Checks, ob die vormals gewählte Anlagestrategie nach wie vor zur persönlichen Situation des Anlegers passt.

Transparenz und Überblick

UBS Advice ist Ausdruck eines völlig neuen Ansatzes in der Anlageberatung. Diesem liegt das Bestreben zugrunde, das Know-how der Bank und die Sicht des UBS Chief Investment Offices (CIO), die so genannte «House View», systematisch und schnell auch in die Portfolios von Beratungskunden zu übertragen.

Besonders im heutigen, sich stetig ändernden Marktumfeld ist dies eminent: Die Krise brachte eine Finanzwelt hervor, die globaler vernetzt ist und schneller auf Einflüsse der Zentralbanken, der Politik und der Regulatoren reagiert. In diesem neuen Umfeld kann «buy and hold» nicht mehr zum gewünschten Erfolg führen. Anlagen, welche lange Zeit als sicher galten, können über Nacht neue Risiken bergen.

Kompetente Berater an der Seite

Bargeld gilt zwar auch heute noch als sicher, ist jedoch beträchtlichen Inflationsrisiken ausgesetzt. Wer heute erfolgreich investieren will, benötigt folglich Berater an seiner Seite, die den oszillierenden Märkten und den sich ändernden Rahmenbedingungen der Finanzbranche zeitig Rechnung tragen.

Wie die Investmentvorschläge dabei auch immer aussehen, der Kunde hat so stets Gewissheit über zwei Dinge: Die Empfehlungen, die er erhält, gelten ausschliesslich seinen Interessen, denn die «House View» ist unabhängig. Sie wird von bekannten externen Vermögensverwaltern wie Pimco, Schroders oder BlackRock im Rahmen eines stringenten Investmentprozesses kritisch hinterfragt und validiert.

Zudem sind Transaktionskosten im Pauschalpreis schon enthalten. Statt über Umsetzungskosten zu diskutieren, sind Kunde und Bank am gemeinsamen Ziel interessiert, das Vermögen des Kunden zu schützen und zu mehren. Und der Kunde behält zu jedem Zeitpunkt die volle Kontrolle über sein Portfolio, denn sämtliche Anlageentscheide liegen letztlich immer beim ihm.

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