Auslese: Die Finanzwelt im Internet — April 2011


Gold: Was passiert, wenn die Gorillas aussteigen?

Amerikanische Analysten haben das schnelle Wachstum kotierter Indexfonds auf Gold mit physischer Besicherung kritisiert. Sobald grosse Investoren aus den ETF aussteigen, könnte der Goldpreis stark fallen. – «Handelsblatt», 30. April.


Erfolg kann teuer werden: Wie sich Fussballclubs gegen Spitzenränge absichern

Landet ein Klub überraschend weit oben in der Tabelle, sind unerwartete, hohe Zahlungen für Spieler und Stab fällig. Dagegen kann man sich versichern. – «FAZ», 30. April.

 

Die Anklage-Bank

Wann gibt es das schon einmal, dass die komplette ehemalige Geschäftsleitung einer Grossbanken angeklagt wird? Doch genau dies blüht den Ex-Vorständen der BayernLB – wegen des dubiosen Kaufs der Hypo Alpe Adria. – «Sueddeutsche Zeitung», 30 April.

Headhunter sind ein Risiko

Führungskräfte sollten Personalentscheidungen nicht vollständig aus der Hand geben. – «Zeit», 29. April.

 

Kenneth Rogoff – Von der Liebe zu den Schulden.

Die Probleme mit denen sich Anleger, Finanzmarktexperten und politische Akteure herumschlagen, haben eine Ursache: Die exzessive Konzentration der Schulden. Der US-Star-Ökonom macht sich Gedanken zu Lösungsansätzen. – «Financial Times Deutschland», 29. April.

 

Bei diesen Banken verdient man am besten.

Die Investmentbanker der Deutschen Bank führen die Liste der Höchstverdiener an. Die Schweizer Grossbanken lassen aber nicht auf sich warten. Die Investmentbanker der UBS und Credit Suisse folgen auf den Plätzen zwei und drei. Als Gesamtbank thront Goldman Sachs an der Spitze. — «HereIsTheCity», 28. April.

 

Anleger: «Zeit zum Aufwachen».

Jeremy Grantham vom Anlagemanager GMO appelliert an die Investoren mit einem grösseren (Zeit-)Horizont: Die Zeiten reichlicher Ressourcen und sinkender Preise sind endgültig vorbei. Das erfordert dringend eine grundlegende Umstellung der Anlagepolitik. – «GMO Quarterly Letter».

 

Wie sich die Royal Wedding versichern lässt.

Hochzeitsversicherungen gehören heute zu jeder Hochzeit mit dazu. Je nach grösste des Festes erhöht sich Versicherungsprämie und Selbstbehalt. Tom Phillipson, Versicherungsexperte der Swiss Re, rechnet vor, wie hoch die Versicherung bei der Royal Wedding ausfallen wird. — «propertycasualty», 28. April.

 

Sind Sie ein guter Chef? Der Selbsttest für Manager

Viele Manager glauben, sich nicht mehr weiterentwickeln zu müssen. Ein schwerer Fehler, findet «Harvard Business Manager». Die Harvard-Dozenten Linda A. Hill und Kent Lineback präsentieren einen Test, mit dem sich das eigene Führungsverhalten überprüfen lässt. — «Harvard Business Manager», 28. April

 

Wie sich Nomura mit Lehman übernahm

Die japanische Investmentbank Nomura trat an, sich durch die Übernahme von Teilen der US-Investmentbank Lehman zum Global Player zu entwickeln. Das «Manager Magazin» zeigt, wie aus einem Aufbruch wurde ein Abbruch auf Raten wurde, Kulturprobleme inklusive. — «Manager Magazin», 28. April

 

Kaspar Villigers Wandel zum Banker

Der «Tages-Anzeiger» bietet zur UBS-Generalversammlung ein kritisches Porträt des Präsidenten. Kaspar Villiger, so der Tenor, sei zu sehr zum Sprachrohr des Banken-Establishment geworden, Versprechen wurden nicht erfüllt. — «Tages-Anzeiger», 28. April

 

Krankenkassen: Der Zoff zwischen Helsana und Santésuisse

Die grösste Krankenversicherung der Schweiz ist sauer auf ihren Branchenverband Santésuisse. Laut der «Handelszeitung» droht Helsana mit Austritt, weil der Verband zu wenig gegen das schlechte Image der Krankenkassen gemacht habe. — «Handelszeitung», 27. April

 

«Wir konzentrieren uns auf die organische Entwicklung»: Interview mit Baloise-Konzernchef Martin Strobel

In der «Handelszeitung» äussert sich der Baloise-Chef über die Gewinnanteile im Pensionskassengeschäft, die Systemrisiken der Zweiten Säule, die Vorteile der strikten Schweizer Regulierung und die internationalen Expansionspläne von Baloise — «Handelszeitung», 27. April

 

Die Klage der US-Justizbehörden gegen vier CS-Banker steht auf tönernen Füssen

Was können Bundesstaatsanwaltschaft und US-Justizministerium wirklich vorlegen gegen die CS-Banker, welche im Februar verhaftet respektive angeklagt wurden? «NZZ Online» ging der Sache nach – und kommt zum Schluss, dass sie heikel ist. — «NZZ Online», 27. April

 

Angst vor dem amerikanischen Infarkt

Immer mehr Experten zeichnen düstere Zukunftsszenarien für die Kreditwürdigkeit der USA. – «Handelsblatt», 26. April.

 

So tickt Bernard Madoff

Die Autorin des Buchs «Wizard of Lies» spricht über ihr aufwändiges Projekt zum Betrug des Jahrhunderts – und über Bernard Madoff. – «Huffington Post», 26. April.

 

Die Einsamkeit des Paul Krugman

Er ist zwar der meistgelesene Online-Blog eines Einzelautors, auf seinen wirtschaftspolitischen Kreuzzügen wird der Starökonom aber oft alleingelassen. – «New York Magazine».

 

Silber: Blase oder nicht?

Der Goldmarkt bilde eine Blase, sagen viele Anlageexperten. Doch die Gold-Silber-Ratio hat sich in den vergangenen paar Monaten halbiert. Droht also eine Silberblase? – «Mineweb», 26. April.

 

Auch Warren Buffett hat Sorgen: die eigene Nachfolge

Der Insiderverdacht gegen Buffetts designierten Nachfolger schädigt den bis dato tadellosen Ruf seines Konzerns. Der 81-jährige Star-Investor muss handeln. Die Berkshire-Hathaway-Aktionäre erwarten an der Generalversammlung am kommenden Samstag eine Antwort auf die Nachfolgefrage. – «Die Welt», 25. April.

 

UBS-Investmentbanking, nächste Runde

Nach der «Handelszeitung», «Bloomberg»/«BusinessWeek», «Wall Street Journal» und «Dealbreaker» widmet sich auch die «NZZ am Sonntag» den Problemen der UBS-Investmentbank. Im Fokus der Artikels stehen die prominenten Abgänge – offenbar musste Carsten Kengeter die Sache in einem internen Memo thematisieren. Auch die Aussichten fürs Quartalsergebnis werden skeptisch beschrieben. – «NZZ am Sonntag», 24. April.


Kaspar Villigers letzte Runde

Die «Sonntagszeitung» untersucht die Position des UBS-Präsidenten. Fazit: Kaspar Villiger geniesst weiterhin Sympathien, aber vor allem in Politik und Wirtschaft erwartet man seinen Rücktritt – noch ein Jahr, dann sei wohl die Zeit reif für einen Nachfolger. Vor allem sein Engagement gegen die Too-Big-To-Fail-Lösungen habe Villiger geschadet. — «Sonntagszeitung», 24. April

 

Won und Ringgit statt Euro und Dollar

Der Währungsexperte James Kwok favorisiert asiatische Währungen – ausser dem Yen. – «FAZ», 21. April.

 

Die Probleme im UBS-Investmentbanking – ein Dauerthema

Nach der «Handelszeitung» und «Bloomberg»/«BusinessWeek» nun auch «Wall Street Journal» und «Dealbreaker»: Die Probleme der UBS-Investmentbank werden in dieser Woche zu einem ständigen Medienstoff. Auch die jüngsten Beispiele (WSJ und «Dealbreaker») haben einen pessimistischen Unterton, und sie zählen all die Top-Leute auf, welche die UBS in jüngster Zeit ersetzen musste. — «Wall Street Journal», 20. April (nur für Abonnenten) / «Dealbreaker», 20. April

 

Marc Faber: «Seien Sie Ihr eigener Notenbanker und kaufen  sie Gold»

marc1Der Schweizer Börsenguru sieht schwarz für den Dollar – auch wenn QE3 seiner Ansicht nach im Juni beendet wird. Seine Anlageempfehlung: Gold und Silber. – «CNBC», 20. April.


 

 

 

 

Womit die Lebensversicherer in Deutschland Kunden gewinnen wollen

Die Produkteschmieden der Lebensversicherer kreieren neue Angebote. Indexbasierte Produkte versprechen Erfolg. Mit einem neuen Spartarif ist die Helvetia auf dem Markt. – «VersicherungsJournal.de», 20. April.

 

So viel verdienen die CEO in den USA

2010 kassierten die CEO der S&P-500-Gesellschaften im Schnitt 11,4 Millionen Dollar. Eine Website der Gewerkschaftsorganisation AFL-CIO führt Buch. – «2011 Executive Paywatch», 20. April.


Es ist nicht alles Gold was glänzt

Der Goldpreis klettert zum ersten Mal über 1'500 Dollar pro Unze, Silber haussiert ebenfalls. Platin und Palladium sind im Aufwind. Ein Überblick über die Situation der Edelmetallmärkte. – «Goldseiten.de». 20. April.


Mark Branson, Finma, über Cocos, Ring fencing und Swiss Finish

Der  oberste Bankenaufseher der Schweiz, glaubt nicht, dass der hiesige Finanzplatz wegen strenger Vorschriften an Wettbewerbsfähigkeit verliert. –«Finanz und Wirtschaft», 20. April.

 

UBS Investmentbank: Weshalb Carsten Kengeter die Ziele nicht erreichen kann

Unter den internationalen Grossbanken hat UBS im Bereich der Honorar- und Handelseinnahmen aus dem Investmentbanking in den letzten fünf Jahren die grössten erlitten – jetzt ist es die Aufgabe von Carsten Kengeter, wieder eine angemessene Rentablität zu erreichen. In einem grossen Report geht «Bloomberg» der Frage nach, wie gross die Chancen sind. Das Ergebnis stimmt eher skeptisch. — «Kengeter’s Thwarted UBS Plan Spurs Gruebel Cuts to Buoy Returns», in: «Bloomberg Businessweek», 19. April.

 

Bedeutungslose Gesetze gegen Insider-Handel

Transaktionen von Insidern in Sonova und Sokol-Lubrizol haben die Debatte über die Griffigkeit von Insider-Gesetzen neu lanciert. Warum aber die Gesetzesmaschinerie anwerfen, wenn's doch die Gesellschaften selber richten könnten? – «Real Clear Markets», 19. April.

 

Wie eine Handvoll Händler Merrill Lynch an die Wand fuhren

Gestern Nacht wurden die diesjährigen Pulitzerpreise bekanntgegeben, und die wichtigste Auszeichnung ging dabei an diese Reportage: «The Subsidy: How a Handfull of Merrill Lynch Bankers Helped Blow Up Their Own Firm», erschienen im Online-Medium «Pro Publica».

Thema des Artikels: Die Gefahren des Eigenhandels. Detailliert zeigen die Autoren Jake Bernstein und Jesse Eisinger am Beispiel von Merrill Lynch, wie die Banken eine künstliche Nachfrage für ihre Produkte schufen und zugleich beim Eigenhandel falsche Risikoanreize setzten — «Pro Publica», erschienen am 22. Dezember 2010.

 

Gute Daten aus China sind schlechte News für die Eurozone

Selbst wenn es paradox klingt: Das nach wie vor phänomenale reale Wachstum in China verheisst für Europa nichts Gutes, sagt Chefsvolkswirt Harald Preissler vom Bondspezialisten Bantleon Bank mit Sitz in Zug. – «Bantleon Bank», 19. April.

 

Deutsche Bank soll Leo Kirch Millionen zahlen

Schlechte Aussichten für die Deutsche Bank im Kirch-Prozess. Nach Informationen der Zeit schlägt das Gericht einen Vergleich vor. Die Bank lehnt das ab. – «Die Zeit», 19. April.

 

Ackermann-Nachfolge: Ein Auscheidungsrennen

Das Scheitern des Verkaufs von BHF tangiert auch die Nachfolgelösung für den Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Zwei Kandidaten sind wohl aus dem Rennen. – «FAZ», 19. April.

 

Buffett kriegt Goldman-Milliarden zurück

Nicht ganz gewollt hat Warren Buffett die 5,5 Milliarden Dollar für die Vorzugsaktien, die er zwischenzeitlich gehalten hatte, zurückbekommen. Immerhin verdiente das Orakel von Omaha an dem Deal 500 Millionen Dollar, doch hätte Goldman später zurückgezahlt, wären täglich zusätzliche Zinsen von rund 1,3 Millionen Dollar zugunsten von Buffett angefallen. — CNBC, 19. April.

 

Die fünf goldenen Regeln von Pimco

Was machen der Fondsgigant besser als die Konkurrenz? Die «Financial Times Deutschland» hat die Pimco-Chefs Bill Gross und Mohamed El-Erian nach ihren Geheimnissen befragt. — «Financial Times Deutschland», 18. April.

 

UBS: Der Widerspenstigen Zähmung

Die «Handelszeitung» über die Baustelle beim UBS-Investmentbanking: Hier dürfte, so die Vermutung, bald ein grösserer Umbau anstehen. — «Handelszeitung», 18. April.

 

Die Probleme der Schweizer Privatbanken in Deutschland

Die Erfolge der Schweizer Banken in Deutschland waren bislang  wenig berauschend. Dennoch haben alle grosse Ausbaupläne: Wie «Cash» aufzeigt, hoffen die Banken, dass Deutsche ihre Offshore-Anlagen repatriieren. — «Cash», 18. April.

 

11 Management-Lektionen, die man bei Google lernen kann

Es ist immerhin der erfolgreichste Konzern der letzten Jahre, der Markenwert steigt und steigt, und bei Mitarbeiter-Beurteilungen liegt der Web-Gigant auch konsequent vorne: Es gibt viele Gründe, sich bei Google mal nach einigen Management-Tricks umzuschauen.

«Business Insider» hat ehemalige Googlianer nach ihren Management-Lektionen befragt. Antworten sind zum Beispiel: Schaffe Konsens; nimm das Personalwesen ernst; suche die besten Partner fürs Unternehmen – nicht die grössten; denke extrem langfristig; aber auch: «Don't be afraid to be an asshole» — «Business Insider», 17. April.

 

Karriere im Family Office: die Wege, die Bedingungen, die Aussichten

Das Branchen-Jobportal «eFinancialcareers» geht der Frage nach, wie die Aussichten der Family-Office-Sparte sind (gut), was es braucht, um dort erfolgreich zu sein, und wie Family-Office-Mitarbeiter rekrutiert werden. — «eFinancialcareers», 17. April

 

Die Banker hinter dem Glencore-Deal

«Financial News» präsentiert (und porträtiert kurz) die neun Banker, die massgeblich beim Glencore-IPO mitwirken. Darunter Thomas Gottstein, Mark Echlin und Simon Cowley von Credit Suisse. — «Financial News», 15. April

 

Der Senatsbericht über die Finanzkrise: Hier ist das Original

Der Titel tönt schon vielversprechend: «Wall Street and the Financial Crisis – Anatomy of a Financial Collapse». Der 635-Seiten-Bericht des Senats-Komittees für spezielle Ermittlungen (einer Art PUK für die Finanzkrise) sucht Erklärungen und Schuldige für die Schwierigkeiten von 2007 bis 2009.

Als Hauptschuldige erscheinen nicht nur die Banken (wobei insbesondere Goldman Sachs und Deutsche Bank als Haupttreiber dargestellt werden), sondern auch die Rating-Agenturen: Sie liessen sich von wichtigen Wallstreet-Banken (darunter die UBS) zu allzu optimistischen Bewertungen überreden. — United States Senate: Permanent Subcomittee on Investigations, «Wall Street and the Financial Crisis – Anatomy of a Financial Collapse. Majority and Minority Staff Record», 14. April.

 

Gegen den Exzellenz-Kult: Es lebe das Mittelmass

Lieber fleissig als unterfordert: In «Spiegel Online» erklärt ein Kommunikationstrainer, weshalb die wahren Leistungsträger der Unternehmen im Mittelmass sitzen. — «Spiegel Online», 14. April.

 

Hilfe vom Staat: Wie sich zwei Banker-Gattinnen Millionen-Subventionen holten

Der «Rolling Stone» berichtet über ein bemerkenswertes Nebengeschäft von Christy Mack, der Frau des ehemaligen CS- und Morgan-Stanley-Chefs John Mack, sowie Susan Karches, der Gattin des Morgan-Stanley-Investmentbank-Chefs Peter Karches. Im Rahmen eines KMU-Förderungsprogramms des Fed erhielten die Damen insgesamt 220 Millionen Dollar – ohne weitere betriebswirtschaftliche Kenntnisse. — «Rolling Stone», 14. April


Weshalb die Lehman-Notes die UBS noch lange verfolgen werden

Die Busse der US-Regulierungsorganisation Finra und die Entschädigungszahlungen dürften noch nicht genügen: Laut einer Analyse von «Investment News» rollen wegen des Verkaufs von Principal-Protection-Notes der Lehman Brothers (im deutschsprachigen Markt: Lehman-Notes «mit hundertprozentigem Kapitalschutz») noch eine Welle von Anklagen auf die UBS zu. — «Investment News», 13. April.

 

In fünf Schritten zur besseren Versicherung

IT-Strukturen spielen auch bei Versicherungen eine wichtige Rolle. Der Versicherungsberater Rod Travers erklärt, worauf bei der IT-Infrastruktur geachtet werden muss. — «Insurance Networking News», 13. April.

 

Was sich Frauen an der Wall Street am meisten wünschen: Männer

Um im grössten Haifischbecken der Welt Karriere zu machen, braucht es vor allem eines: Mentoren. Das gilt auch für aufstiegswillige Frauen. Darum wünschen sie sich vor allem Männer an ihrer Seite. – «FINS», 12. April

 

Alkohol, Fleisch, Golf, Striptease, Lohn – wie Frauen die fünf höchsten Karrierehürden meistern

Im Boys Club der Finanzkapitäne ist es schwierig für eine Frau, sich zu behaupten. Wie verhält man sich, wenn man selber nicht trinkt, Veganerin ist, kein Golf spielt, nicht in ein Striplokal mitgehen will und erst noch den Eindruck hat, weniger als die Kollegen zu verdienen? – «FINS», 12. April

 

So rächen Sie sich am Chef

Das Portal Onlinerache.de sammelt Rachetipps und tischt dabei auch ganz grobes Geschütz auf. Beispiel: Dem nervigen Chef wird eine Horde flirtwilliger Frauen ins Haus geschickt. – Onlinerache.de, 11. April

 

Merkels Partyservice für Ackermann

Vor drei Jahren löste ein Abendessen im Kanzleramt für Josef Ackermann Debatten aus: Kritiker sehen darin bis heute eine Geburtstagssause zu Lasten der Staatskasse. Kanzlerin Angela Merkel muss die Gästeliste nun veröffentlichen - nicht aber ihren Terminkalender. «Financial Times Deutschland», 8. April

 

Fukushima schlimmer für das Investmentbanking als Chernobyl

Gerne werden die Ereignisse rund um das Atomkraftwerk Fukushima mit dem Reaktorunglück von Chernobyl verglichen. Atomexperten sind der Meinung, dass Chernobyl bis anhin weitaus schlimmer war als Fukushima. Anderer Meinung sind die Experten der UBS, die das Japan-Unlück schon jetzt als schwerwiegender einstufen - jedoch aus einem anderen Blickwinkel. — «Financial Times», 7. April.

 

Portugiesen gehen hinters Familiengold

In Portugal boomt der Handel mit Edelmetall. Hunderte Goldläden machen auf. Es geht ums Überleben: Für viele Portugiesen ist der Verkauf von Schmuckstücken das letzte Mittel, um den Bankrott zu vermeiden. –«Financial Times Deutschland», 7. April

 

Das verdienen die Top-Banker

Die internationalen Top-Banker verdienten 2010 prächtig, wie die Geschäftsberichte belegen. Doch ein genauer Blick zeigt, dass die Gehälter vom Vorkrisen-Niveau weit entfernt sind. – «Handelsblatt», 7. April

 

M&A: Der Trend geht zur Boutique

Wer beriet bei den bislang grössten Übernahmen in Europa im laufenden Jahr? Rothschild und Lazard. «Bloomberg» beschreibt einen Trend, dass sich die Unternehmen bei M&A zunehmend auf kleinere Banken abstützen. — «Bloomberg», 6. April

 

Fidelis M. Götz, Leiter Private Banking bei Sarasin, im Interview.

Asiatische Kunden verstehen sich als Co-Manager, und sie lieben die Aktie – im Gespräch mit «Wealth Briefing» berichtet Fidelis M. Götz über die Ansprüche der Kunden in Asien und Nahost und über die Rolle der Schweizer Banken in diesen Märkten. — «Wealth Briefing», 6. April.

 

Katastrophen-Bonds geraten nach Japan unter Druck

Mit dem Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami in Japan wurden diverse Katastrophen-Bonds (Cat-Bonds) ausgelöst. Dies wirft Fragen auf, wie sicher die übrigen Cat-Bonds sind und mit welchen Risiken diese jetzt konfrontiert werden. — «Risk.net», 5. April.

 

Nilpferde als Sympathieträger

Die angeschlagene Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank setzt bei ihrem Auftritt neuerdings auf den Sympathieträger Nilpferd. – «Die Presse», 5. April

 

Warren Buffett sucht wieder einen Nachfolger

Der 80 Jahre alte Warren Buffett schaut sich derzeit im Reich seiner Firmenbeteiligungen nach einem Nachfolger um, nachdem der Kronprinz gegangen ist. – «Wirtschaftsblatt», 5. April

 

Headquarter-Gerüchtekarussell, nächste Runde: HSBC nach Frankreich?

Immer diese Unklarheit mit der Regulierung! Letzte Woche kursierten Meldungen, dass Barclays wegen britischer Eigenkapital- und Überwachungspläne einen Abgang nach New York prüfe. Dann kommen seit Wochen aus der UBS-Zentrale Andeutungen, dass man gezwungen sein könnte, Alternativen und Verlagerungen zu prüfen (bekanntlich witzelt die Branche schon über den neuen Namen der Bank: United Bank of Singapore).

Und jetzt dies: HSBC-Spitzen sollen sich schon mehrfach mit französischen Behördenvertretern getroffen haben – denn letztere wollen die britische Bank nach Paris locken.

Dies meldet der «Daily Telegraph» in London. Nun muss man immerhin eingestehen, dass HSBC (deren Name bekanntlich bis 1991 Hongkong and Shanghai Banking Corporation lautete) nicht nur sehr dezentral organisiert ist, sondern auch viel Erfahrung in der Verlagerung ihres Hauptquartiers hat... — «Telegraph», 4. April


Boni: Die Krise ist vorbei

Die Mitarbeiter von Banken und Versicherungen in den deutschsprachigen Ländern erhielten 2010 wieder deutlich höhere Boni. Inzwischen haben die Zahlungen fast das Niveau vor der Krise erreicht – dies ist «NZZ Online»-Artikel über eine entsprechende Erhebung von Towers Watson. Besonders bemerkenswert: Relativ am besten schnitten Beschäftigte unterer Hierarchiestufen ab. — «NZZ Online», 4. April

 

Kundenoptimierung der Schweizer Grossbanken

«Saftige Zusatzgebühren — UBS schröpft Auslandsbanken»: Unter diesem Titel schreibt die «Financial Times Deutschland» über die UBS-Pläne, die Gebühren für Kunden mit Wohnsitz im Ausland drastisch zu erhöhen (finews.ch berichtete). Erwähnt werden auch ähnliche Gebühren der CS, so dass das Blatt zum Schluss kommt, dass hier die Schweizer Banken wieder mal die Kundenbasis optimieren wollen. — «Financial Times Deutschland», 4. April


Wie tarnt man Karrierelücken?

Lücken im Lebenslauf werden oft zum Karrierekiller. Wer sie mit viel Phantasie schliesst, riskiert Absagen. Aber es gibt Auswege. – «Focus», 1. April.

 

Was taugen Bewertungsportale für Arbeitgeber?

Im Internet werden nicht nur Hotels und Restaurants, sondern auch Chefs und Unternehmen bewertet. Die Kommentare sind mit Vorsicht zu interpretieren. – «FAZ», 1. April.


>> Weitere interessante Beiträge

 

FINANZWELT IM VIDEO

Mannequin CS 300

HR-Team der Credit Suisse steht still

zu den Videos

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

GETWITTER

FOTOGALERIE

Investment Forum der bank zweiplus

Impressionen vom 7. Investment Forum der bank zweiplus am 27. Oktober 2016

Bilder zeigen

Fachschule für Bankwirtschaft

Die Fachschule für Bankwirtschaft zu Besuch im Fifa-Museum

Bilder zeigen

SELECTION

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Die spektakulärsten Bankgebäude der Welt

Eine Expertenjury hat die weltweit 15 beeindruckendsten Firmensitze gekürt.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

weitere News