Julius Bär will in Altstetten weiter wachsen

Die Bank Julius Bär beabsichtigt, ihren weltweit grössten Standort an der Hohlstrasse in Zürich-Altstetten in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln und ein modernes und zukunftsgerichtetes Arbeitsumfeld zu schaffen, schreibt sie in einer Mitteilung

Dabei sollen an der Hohlstrasse auch zahlreiche Büros anderer Standorte zusammengeführt werden, wobei die Bank für Kundenkontakte den Standort an der Bahnhofstrasse behalten wird. 

Gut erschlossen, wenig Parkplätze

Zur Umsetzung seien an der Hohlstrasse 600 und 602 Ersatzneubauten vorgesehen. Auf den Parzellen Hohlstrasse 604 bis 612 werde ein Grossteil der bestehenden Gebäudesubstanz erhalten und aufgestockt. Die vorgesehenen Baumpflanzungen binde CO₂ und verbessere das Mikroklima.

Indem die Planung auf den Erhalt und die Aufstockung bestehender ober- und unterirdischer Bausubstanz setzt, reduziert sie erheblich graue Energie sowie Treibhausgasemissionen. Aufgrund der sehr guten Erschliessung für Fuss-, Velo- und den öffentlichen Verkehr wird zudem die zulässige Zahl der Auto-Abstellplätze verbindlich auf das um 30 Prozent reduzierte Minimum gemäss Parkplatzverordnung begrenzt, schreibt der Stadtrat in einer eigenen Mitteilung.

Noch kein Entscheid

Der nun genehmigte Masterplan basiert auf einer Testplanung die vor zwei Jahren begann und wurde vom Architekturbüro Herzog & de Meuron erstellt. Das vorgesehene Projekt gemäss Masterplan weicht insbesondere bezüglich Hochhäuser und Ausnützung von der Bau- und Zonenordnung ab, weshalb zur Umsetzung ein Gestaltungsplan nötig ist.

Gleichzeitig mit dem Gestaltungsplan wird ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen: Darin gelte es neben dem Mehrwertausgleich auch die Schaffung eines angemessenen Anteils an preisgünstigem Wohnraum auf anderen Grundstücken vertraglich zu sichern, schreibt der Stadtrat.

Über die mögliche Umsetzung und Ausgestaltung eines Bauvorhabens entscheidet die Bank Julius Bär erst nach Abschluss dieser Phase, heisst es weiter.