Julius Bär startet Aktienrückkaufprogramm in der kommenden Woche

Die Julius Bär Gruppe wird am Montag dem 2. November 2026 das zuvor angekündigte neue Aktienrückkaufprogramm im Gesamtwert von bis zu 600 Millionen Franken starten, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Es soll, vorbehaltlich der vorherrschenden Marktbedingungen, innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden.

Die Aktien werden über eine zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange (Ticker: BAERE SW) erworben. Die Aufwendungen für den Aktienrückkauf werden während der Laufzeit des Programms dem harten Kernkapital (CET1-Kapital) belastet, wie es weiter heisst.

Der Verwaltungsrat habe die Absicht, das Kapitalband, das an der Generalversammlung vom 9. April 2026 genehmigt wurde, für die Vernichtung der unter diesem Programm zurückgekauften Aktien zu verwenden.

Ende September hatte die Finanzmarktaufsicht Finma das konsolidierte Enforcementverfahren zu den Private-Debt-Geschäften der Bank mit René Benko und zu russischen PEP-Kunden abgeschlossen. Dabei wurden schwere Verstösse festgestellt und harte Massnahmen angeordnet.

Der Abschluss des Verfahrens hatte es Julius Bär ermöglicht, bei der Finma ein neues Aktienrückkaufprogramm zu beantragen.