1e-Pläne: Der Gamechanger für das Kader
Wer sich als Arbeitgeber abheben will, muss bei der beruflichen Vorsorge ansetzen. Kaderpersonen vergleichen heute nicht nur den Lohn, sondern auch die Leistungen der Pensionskasse. Hier kann ein 1e-Plan – auch 1e-Vorsorge genannt – den entscheidenden Unterschied machen. Denn 1e-Pläne bieten klare Vorteile gegenüber einer «normalen» Pensionskasse.
Was ist ein 1e-Plan?
In der Schweiz haben die meisten Personen keinen Einfluss auf die Anlagestrategie, Rendite oder Verzinsung ihrer Pensionskasse. Bei einem 1e-Plan ist das anders.
Mit 1e-Plänen können Kaderpersonen ihre berufliche Vorsorge aktiv steuern. Ihre Anlagestrategie bestimmen sie bei 1e-Plänen selbst. Die 1e-Vorsorge gehört zum Überobligatorium der beruflichen Vorsorge. Sie ist möglich für Lohnbestandteile über der Grenze von 136'080 Franken bis zu einem Maximum von 907'200 Franken.
Vorteile für das Kader
Ein 1e-Plan bietet dem Kaderpersonal viel Freiheit:
1. Eigene Strategie: Versicherte mit Anschluss an einen 1e-Plan können aus bis zu zehn Anlagestrategien wählen, wobei der Aktienanteil bis zu 100 Prozent betragen kann.
2. Keine Umverteilung: Pensionskassen setzen die Verzinsung im Überobligatorium oft tiefer an, um ihre Verluste im obligatorischen Bereich zu finanzieren. Bei 1e-Plänen gibt es keine Umverteilung: Die gesamte Rendite fliesst auf das eigene Konto.
3. Steuern sparen: Freiwillige Einkäufe in die 1e-Vorsorge können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. In Kombination mit der eigenen Strategiewahl werden freiwillige Einkäufe so äusserst attraktiv.
Die Kehrseite: Das Anlagerisiko
Mehr Freiheit bedeutet auch mehr Verantwortung. Es gibt keine garantierte Verzinsung. Wenn die Börse schlecht läuft, kann das Guthaben in der 1e-Vorsorge sinken. Der Versicherte trägt dieses Risiko selbst.
Vorteile für Arbeitgeber
Auch Unternehmen profitieren von 1e-Plänen:
1. Keine Sanierungsrisiken: Bei 1e-Plänen treffen die versicherten Personen die Anlageentscheide und tragen das Anlagerisiko selbst. Bei der 1e-Vorsorge sind Unterdeckungen daher nicht möglich. Damit entfällt das Sanierungsrisiko für den Arbeitgeber.
2. Bilanz wird entlastet: Unternehmen, die nach internationalen Rechnungslegungsstandards wie IAS/IFRS oder US-GAAP bilanzieren, können die Pensionskassenverpflichtungen in der Bilanz reduzieren.
3. Tiefere Risikoprämien: Die Risikoprämien sind bei 1e-Plänen meist deutlich günstiger als bei normalen Pensionskassen.
1e-Vorsorge von finpension
finpension zählt zu den führenden Anbietern von 1e-Lösungen in der Schweiz. Viele renommierte Unternehmen setzen bereits auf 1e-Pläne. finpension zählt über 30 börsenkotierte Unternehmen und inzwischen deutlich mehr als 100 Unternehmen aus der Finanzbranche zur Kundschaft.
Unternehmen können ihrem Kaderpersonal bis zu zehn Anlagestrategien anbieten, mit einem Aktienanteil von bis zu 100 Prozent. Die Verwaltungskosten betragen 100 Franken pro versicherte Person und Jahr. Dazu kommen die Kosten für die Anlagestrategien. Diese werden mit einer pauschalen Gebühr abgedeckt, die in der Regel auch die Kosten der eingesetzten Fonds (TER) umfasst.
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