Dieses Hotel ist ein grosses neues Versprechen

Verbunden durch kurze Flugzeiten von Zürich und Basel und eine zunehmend professionelle Infrastruktur, wird die Region für europäische Kapitalströme immer zugänglicher. Dazu passt, dass die Unternehmerfamilie Sawiris in den vergangenen Jahren mit Luštica Bay und weiteren Premium-Projekten gezielt langfristiges Kapital an die Adria gelenkt hat – mit dem Anspruch, Montenegro als nachhaltige High-End-Destination international zu verankern.

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Luštica Bay – nachhaltige Destination an der Küste Montenegros. (Bild: zVg)

An der wilden Steilküste Montenegros entsteht mit Luštica Bay eine Destination, die Luxus, ökologische Verantwortung und langfristige Planung verbindet. Auf sieben Quadratkilometern wächst eine Stadt, die nur zu einem Bruchteil bebaut wird – der Rest bleibt Natur. Im Marina Village, dem ersten fertiggestellten Quartier, liegt das Hotel The Chedi als architektonisches Zentrum. Anders als klassische Resorts ist das Gebäude bewusst fragmentiert: Es wirkt wie ein Ensemble aus Wohnhäusern, das sich in die Topografie einfügt und nahtlos mit Promenade, Yachthafen und den weiter oben gelegenen Residenzen verschmilzt.

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Marina Village als pulsierendes Zentrum mit The Chedi und den höher gelegenen privaten Residenzen. (Bild: zVg)

Vom Salt-kissed Lifestyle zur heilenden Kraft der Adria

Diese Offenheit ist Teil eines grösseren Konzepts. Das Hotel ist nicht Insel, sondern Katalysator. Gäste bewegen sich nicht durch Korridore, sondern durch ein Quartier. Die Grenzen zwischen Hotellerie, Wohnen und öffentlichem Raum verschwimmen – ein Modell, das auch Investoren zunehmend überzeugt.

In den Zimmern zeigt sich ein Designansatz, der asiatische Reduktion mit mediterraner Wärme verbindet und jede visuelle Unruhe eliminiert. Für mich bedeutet das vor allem eines: Ruhe. Nach einem Tag zwischen Terminen und Gesprächen wirkt mein Zimmer wie ein Gegenentwurf zur Beschleunigung. Vom Balkon aus beobachte ich das Leben im Hafen und verstehe, was hier mit „Salt-kissed Lifestyle“ gemeint ist – eine Form von Luxus, die weniger inszeniert als erlebt wird.

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Mentales Ausatmen am Pool: Exklusiver Rückzugsort im Luštica Bay. (Bild: zVg)

Dieses Gefühl setzt sich im Spa fort, wo riesige Glasfronten den Blick auf die Weite der Bucht freigeben. Hier geht es nicht um schnelle Behandlungen, sondern um einen echten Thalasso-Effekt durch die heilende Kraft der salzigen Luft. 

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Über den Dingen: Privatsphäre und Weitblick in den privaten Residenzen. (Bild: zVg)

Wirtschaftlicher Beschleuniger an der Adria

Doch es sind nicht nur Ästhetik und Atmosphäre, die Luštica Bay interessant machen. Montenegro entwickelt sich mit bemerkenswerter Geschwindigkeit zu einem wirtschaftlichen Knotenpunkt für Tourismus und Immobilien. Nato-Mitgliedschaft, der Euro als Währung und die Perspektive eines EU-Beitritts schaffen Vertrauen. Gleichzeitig bieten steuerliche Rahmenbedingungen – von moderaten Unternehmenssteuern bis hin zum Wegfall der Grunderwerbsteuer beim Erstkauf – einen Anreiz, der in vielen westeuropäischen Märkten längst verschwunden ist.

Projektentwickler und lokale Unternehmer berichten von steigender internationaler Nachfrage. Partnerschaften mit europäischen Investoren sorgen für Know-how-Transfer und Planungssicherheit. Die Nähe zu Märkten wie Deutschland, Österreich und der Schweiz wirkt dabei wie ein Beschleuniger. Infrastrukturprojekte – von Flughäfen bis hin zu Marinas – flankieren diese Entwicklung und machen das Land zunehmend anschlussfähig für globale Reisende und Kapital.

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Salt-kissed-Lifestyle: Freiheit und Exzellenz auf dem Segelturn. (Bild: zVg) 

Premium-Hotellerie als Motor lokaler Wertschöpfung

Die Premium-Hotellerie spielt dabei eine Schlüsselrolle. Häuser wie das The Chedi schaffen Nachfrage und ein Ökosystem: Arbeitsplätze, lokale Lieferketten, neue gastronomische Konzepte. Küchenchef Boris Đurković setzt konsequent auf regionale Produzenten – etwa auf das preisgekrönte Olivenöl der Familie Moric von der Halbinsel Luštica. Dieses Zusammenspiel aus internationalem Anspruch und lokaler Wertschöpfung ermöglicht nachhaltiges Wachstum.

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Grüne Welten: Exklusiver Golfgenuss mit Panoramablick über die Bucht. (Bild: zVg) 

Gleichzeitig wird das Angebot für Gäste immer breiter: Spa-Konzepte mit Thalasso-Ansätzen, Yacht-Services und individuell kuratierte Erlebnisse – von privaten Segeltouren bis zu kulturellen Entdeckungen in den Altstädten der Bucht von Kotor. Luxus wird hier definiert über Zugang und Erfahrung.

Golfprojekte: Gary Player, Meerblick – und neue Premium-Residenzen

Ein weiteres Highlight soll der Golfplatz werden, der hier gerade entsteht: ein 18-Loch-Signature-Parcours aus der Feder von Gary Player. Neben seiner Spielerkarriere hat sich der Südafrikaner auch als Golfplatz-Designer einen Namen gemacht. Nach Projektplänen soll der Platz künftig zu den besten zehn Prozent der Golfplätze weltweit gehören, mit Meerblick von jeder einzelnen Spielbahn. Aktuell sind erst drei Löcher bespielbar, bis 2029 soll der ganze 18-Loch Parcours zur Verfügung stehen. Rund um diese neue grüne Bühne entsteht ein eigenes Wohnangebot: Neben den bereits erwähnten Horizon Residences werden auch „Premium Golf Residences“ angeboten, von Golfvillen und Townhouses bis zu Apartments mit ein bis drei Schlafzimmern.

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Logenplatz an der Adria: Der Leuchtturm im Hafen. (Bild: zVg) 

Am Kai, mit einem Glas Vranac in der Hand, den Blick zum Leuchtturm gerichtet, wird mir klar: Luštica Bay ist mehr als ein weiteres Resort. Es ist ein Beispiel dafür, wie sich eine Region strategisch neu positioniert – zwischen Natur, Kapital und Lebensstil. Wer sich wie ich in die raue Schönheit dieser Küste verliebt hat, erkennt schnell, dass der Erwerb einer privaten Residenz hier weit mehr ist als nur ein emotionales Bekenntnis zum Salt-kissed Lifestyle. Wichtig zu wissen: Sämtliche Residenzen lassen sich auf Wunsch über Vacation Homes auch vermieten, betrieben und im Tagesgeschäft gemanagt von The Chedi.


Als früherer Grandhotelier und Betreiber des Hotelrankings «Die 101 Besten» ist Carsten K. Rath Globetrotter von Berufs wegen. Sämtliche Hotels, über die er schreibt, bereist er auf eigene Rechnung.

Rath ist zudem Autor des Buchs Die 101 Besten Hotels Schweiz 2026.