Nach Angriff auf PK Softech stoppt PKZH den Systemwechsel

Zuerst aufarbeiten, dann entscheiden, schreibt die Pensionskasse Stadt Zürich (PKZH) in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Stiftungsrat habe entschieden, die Einführung des neuen Verwaltungssystems von PK Softech zu sistieren.

Man werde 2027 weiterhin mit ihrem bisherigen System arbeiten. Für die Versicherten ändere sich nichts, heisst es weiter. Der Wechsel auf ein neues Verwaltungssystem des Softwareanbieters PK Softech war eigentlich für Anfang 2027 geplant.

Ende September 2026 griffen Cyberkriminelle den Softwareanbieter an. Sie entwendeten dabei auch Daten von Versicherten der PKZH.

Cyberangriff umfassend aufarbeiten

Die Sicherheit der Daten ihrer Versicherten sei der PKZH wichtig, heisst es weiter. Man arbeite den Cyberangriff umfassend auf. «Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, entscheidet der Stiftungsrat, ob, wann und unter welchen Rahmenbedingungen die PKZH ein neues Verwaltungssystem einführt», heisst es.

Parallel dazu würden die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft laufen. Zudem stehe die PKZH mit der Datenschutzstelle in Kontakt.

Bisheriges System bleibt in Betrieb

Die PKZH werde ihr bestehendes Verwaltungssystem 2027 weiter betreiben. Renten und Leistungen werden wie gewohnt ausbezahlt. Bereits begonnene Projektarbeiten für den Wechsel werden, soweit sinnvoll, geordnet abgeschlossen.

Der Cyberangriff auf den IT-Dienstleister PK Softech und die Datenlecks hatte zudem die Bundespensionskasse Publica betroffen sowie die Migros-Pensionskasse.