Mitt Romneys Schweizer Bankkonto

Huffpo

 Titel der «Huffington Post», 24. Januar 2012

RAP — Dass der republikanische Präsidentschaftskandidat über 20 Millionen Dollar pro Jahr verdient, ist die eine Sache. Dass er bis 2010 ein Konto auf den Cayman Islands hatte, ist eine andere. Aber dass er ein SWISS BANK ACCOUNT hatte, gibt politisch doch am meisten her im laufenden Wahlkampf.

Heute wurde bekannt, wieviel Geld Mitt Romney besitzt, versteuerte und wo er es deponiert hatte. Zusammengefasst: Er besitzt viel an vielen Orten, aber die Rede ist vor allem von einem – vom SWISS BANK ACCOUNT. Dass es auch noch ein UBS-Konto war, stellt für viele Kommentatoren dabei das Tüpfelchen auf dem i dar.

Wer die Schlagzeilen ansieht, die derzeit aus den USA herüberkommen, ahnt denn auch: Der Nimbus der Schweizer Banken ist immer noch gewaltig – wenn auch zweifelhaft. Denn obwohl Romney sein SWISS BANK ACCOUNT offenbar steuerlich deklariert hatte, obschon er sogar auf der windigeren Insel Bermuda ein Depot besass, ist eines klar: Die Schweizer Bankverbindung erscheint als Symbol für (irgendwie) unsaubere Geschäfte.

«The Atlantic» titelte: «Romney's Swiss Bank Account is A Gift for Democrats», und «Vanity Fair» wagte heute die Voraussage: «Wenn wir jedes Mal, wo Newt Gingrich in den nächsten Wochen das Schweizer Bankkonto erwähnt, eine Münze kriegen, werden wir reich.»

Soll man da frustriert die Achseln zucken? Ach was. Wir wagen eine andere Voraussage: Die Ausrufezeichen, mit denen diese Konti erwähnt werden, könnten am Ende fast wieder wieder nützlich sein für den brand namens Schweizer Bank.

Denn eine Lektion, die da einmal mehr wiederholt wurde, lautet: Ein SWISS BANK ACCOUNT ist halt schon etwas Besonderes. Und ziemlich aufregend.

AUTOREN

Claude Baumann ist einer der Gründer von finews.ch. Er publiziert zudem regelmässig in der «Handelszeitung». Bekannt wurde er auch durch mehrere Fachbücher über die Finanzbranche.

Ralph Pöhner ist einer der Gründer von finews.ch. Er veröffentlicht sonst in «Die Zeit» und arbeitete zuvor unter anderem für AWP, «Facts» und die «Weltwoche».

Hans-Peter Bauer ist Präsident und CEO der Swiss Finance & Property AG in Zürich. Das Unternehmen ist spezialisiert auf alternative Anlagen im Bereich Immobilien und Hedge Funds.

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