Allzeithochs sind Ansichtssache

Wir haben hier schon Anfang März darauf hingewiesen, als die Aktienmärkte erstmals wieder das Niveau vor der Finanzkrise erreichten: Allzu toll ist die Sache auch nicht. Denn eigentlich sollte man, wenn man einen Börsenrekord richtig würdigen will, immer auch die Inflation einberechnen.

Misst man aber den Index (also die Aktienpreise) an den Preisen, die beim letzten Höchststand 2007 galten, so müsste der Dow Jones knapp über 16'000 Punkte gelangen, um einen echten neuen Rekord zu schaffen.

Bei «Market Watch» findet sich nun eine weitere eindrückliche Grafik dazu (sie stammt ursprünglich vom Yale-Ökonomen Robert Shiller): Da sehen wir die Entwicklung des Börsenbarometers S&P-500 in den letzten zwei Jahrzehnten – doch abzüglich Teuerung.

SP_500_inflationsbereinigt

Und siehe da:

1. Vom Niveau der Dotcom-Blase sind die Aktienmärkte noch ein erhebliches Stück entfernt. Sie liegen um fast ein Viertel darunter,

2. In realen Werten durchlebten die Börsen eine ganz lange Seitwärtsbewegung.

3. Oder wenn man die Sache eher positiv lesen will: Selbst nach dem Aufwärtssturm der letzten drei Monate sind die Aktienpreise noch ein erhebliches Stückchen vom Top-Niveau entfernt. 

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