Zürcher Landbank hält Gewinn stabil und löst sich von Bank Avera
Vom Bündner Steinbock ins Zürcher Weinland: Die Halbjahressaison der Schweizer Banken zieht weiter. Nach der Graubündner Kantonalbank präsentiert am Freitag auch die Zürcher Landbank mit Hauptsitz in Elgg ihre Halbjahreszahlen. Die ersten sechs Monate hat sie mit einem Geschäftserfolg von 1,3 Millionen Franken abgeschlossen. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn von knapp 1 Million Franken. Damit habe das Ergebnis trotz zusätzlicher Ausgaben und eines anspruchsvollen Marktumfelds ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres gelegen, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht.
Das tiefe Zinsniveau habe Spuren im Geschäftsumfeld hinterlassen. Dennoch erhöhte die ZLB den Brutto-Zinsertrag gegenüber der Vorjahresperiode um 1,5 Prozent. Deutlicher fiel das Plus im Wertschriften- und Anlagegeschäft aus: Der Kommissionsertrag stieg dort um 7,3 Prozent.
Mehr Hypotheken und Kundengelder
Auch auf der Bilanzseite legte die Regionalbank zu. Das Hypothekarvolumen nahm im ersten Halbjahr um 3,1 Millionen Franken zu. Gleichzeitig flossen der Bank zusätzliche Kundengelder in Höhe von 4,3 Millionen Franken zu.
Der Personalaufwand blieb stabil. Beim Sachaufwand belasteten dagegen regulatorische Anforderungen in den Bereichen Risk, Compliance und IT sowie einmalige Kosten für das 175-jährige Jubiläum der Bank.
Kapitel Bank Avera abgeschlossen
Eine strategische Veränderung gab es zudem im Aktionariat. Die ZLB hat die Aktientransaktion mit der Bank Avera abgeschlossen und damit eine Partnerschaft beendet, die seit 2016 Bestand hatte.
Die Bank kaufte die 25-Prozent-Beteiligung der Bank Avera schrittweise zurück. Anfang Februar 2026 übernahm sie die letzte Tranche. Anschliessend seien die Aktien bei bestehenden und neuen Aktionären aus dem Marktgebiet platziert worden.
Damit ist die Bank Avera nicht mehr an der Zürcher Landbank beteiligt.















