SNB weist bis Ende September hohen Milliardengewinn aus

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für die ersten drei Quartale 2026 (per Ende September) einen Gewinn von 44,2 Milliarden Franken aus. Per Ende Juni hatte das Plus noch bei 25,2 Milliarden Franken gelegen.

Der Löwenanteil des Neun-Monats-Gewinns entfiel auf die Fremdwährungspositionen mit 43,3 Milliarden Franken. Die Zins- und Dividendenerträge betrugen 10,7 Milliarden Franken bzw. 2,3 Milliarden Franken. Dem standen Zinsaufwände von 0,7 Milliarden Franken entgegen. Während auf Zinspapieren und -instrumenten Kursverluste von 22,6 Milliarden Franken resultierten, betrugen die Kursgewinne auf Beteiligungspapieren und -instrumenten 23,7 Milliarden Franken.

Die wechselkursbedingten Gewinne beliefen sich auf insgesamt 29,8 Milliarden Franken. Die Abschwächung des Franken hatten also einen erheblich Anteil am Ergebnis.

Gold mit leichter Preissteigerung

Auf dem Goldbestand resultierte ein Bewertungsgewinn von 1,2 Milliarden Franken. Gold wurde per Ende September 2026 zu 112’118 Franken pro Kilo gehandelt. Ende 2025 lag der Preis bei 110’919 Franken pro Kilo.

Der Gewinn auf den Frankenpositionen belief sich auf 0,1 Milliarden Franken, wie es weiter heisst. Er resultierte im Wesentlichen aus der Verzinsung der Sichtguthaben auf Girokonten und aus liquiditätsabschöpfenden Operationen.

Die SNB verweist wie gewohnt darauf, dass das Ergebnis überwiegend von der Entwicklung der Gold-, Devisen und Kapitalmärkte abhängig ist und deshalb starke Schwankungen die Regel sind. Rückschlüsse auf das Jahresergebnis seien deshalb nur bedingt möglich.