Pascal Gentinetta wird erneut Geschäftsführer der VAV
Pascal Gentinetta übernimmt per 1. Januar 2027 erneut die Geschäftsführung der Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken (VAV), wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Er hatte diese Funktion bereits von 2014 bis 2024 inne.
Gentinetta ist derzeit Head Public Policy & Stakeholder Management bei Julius Bär. Zuvor war er unter anderem CEO des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse. Er verfügt damit über langjährige Erfahrung in der Wirtschafts- und Finanzplatzpolitik sowie in der Interessenvertretung gegenüber Politik und Behörden. Julius Bär delegiert ihn zusätzlich zu seinen Aufgaben bei der Bank erneut an die VAV.
Experte für politische Interessenvertretung
VAV-Präsident Georg Schubiger, Co-CEO von Vontobel, bezeichnet Gentinetta als ausgewiesenen Experten für politische Interessenvertretung. Sein Netzwerk und seine Erfahrung als Vermittler zwischen Wirtschaft und Politik seien angesichts der regulatorischen Herausforderungen für die Branche besonders wertvoll.
Gentinetta folgt auf Manuel Rybach, Chief Corporate Affairs Officer bei EFG International. Dieser habe die Vereinigung in den vergangenen zwei Jahren durch eine Phase verstärkter politischer und regulatorischer Aktivitäten geführt, heisst es weiter. Schubiger dankte ihm dafür, dass er die Geschäftsstelle erfolgreich geleitet und die Rolle der VAV als Stimme des Finanzplatzes gestärkt habe.
Folge des Wechsels von Giorgio Pradelli
Bis zum Amtsantritt Gentinettas bleibt Rybach Geschäftsführer. Danach wird er sich auf seine Aufgaben bei EFG International konzentrieren und zudem Giorgio Pradelli unterstützen. Pradelli war zuvor Präsident der VAV und ist seit Mitte September Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung.
Der Wechsel an der Spitze der Geschäftsstelle erfolgt im Zuge personeller Veränderungen im Präsidium und Vizepräsidium der VAV. Mit Gentinetta setzt die Vereinigung erneut auf einen Geschäftsführer mit Erfahrung sowohl in der Finanzbranche als auch in der wirtschaftspolitischen Interessenvertretung.















