SwissICT erhält neuen Geschäftsführer
Kurt Lanz wird neuer Geschäftsführer von swissICT. Der Ökonom tritt per 1. August die Nachfolge von Christian Hunziker an, der den Verband seit 2018 führte und Anfang Jahr aus privaten Gründen überraschend verlassen hat. Lanz soll den Fachverband als zentrale Plattform der digitalen Transformation in der Schweiz weiter stärken, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Zuletzt bei Energieverband tätig
Lanz bringt langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Technologie mit. In früheren Funktionen bei Swisscom und Sunrise verantwortete er zentrale Public-Affairs- und Regulierungsdossiers und führte Stakeholder-Dialoge. Als Mitglied der Geschäftsleitung des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse prägte er unter anderem die Themen Infrastruktur, Energie und Digitalisierung. Zuletzt war er Geschäftsführer des Energieverbands Powerloop sowie CEO der Ecolanz GmbH.
«Mit Kurt Lanz gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die die Mechanismen an der Schnittstelle von ICT, Wirtschaft und Politik bestens kennt», sagt Vorstandsmitglied Claude Honegger. Lanz vereine strategisches Denken mit operativer Umsetzungskraft und bringe die notwendige Erfahrung mit, um swissICT als starke Stimme der Branche weiterzuentwickeln.
In seiner neuen Funktion wird Lanz die Geschäftsstelle führen und gemeinsam mit Vorstand und Präsidium die strategische Weiterentwicklung des Verbands vorantreiben. Im Fokus stehen der Ausbau des Netzwerks, die Weiterentwicklung bestehender Angebote sowie die stärkere Positionierung im Schweizer ICT-Ökosystem.
Über 2100 Mitglieder
«swissICT ist für mich die zentrale Plattform, um die digitale Zukunft der Schweiz aktiv mitzugestalten», erklärt Lanz. Er sehe erhebliches Potenzial, die Rolle des Verbands als Orientierungspunkt weiter zu schärfen und den Mehrwert für die Mitglieder auszubauen.
Mit über 2100 Mitgliedern ist swissICT der grösste ICT-Fachverband der Schweiz und vereint Anbieter, Anwender und Fachkräfte. Neben der Interessenvertretung engagiert sich die Organisation insbesondere in der Förderung von Fachwissen, Transparenz bei Arbeitsbedingungen sowie im Aufbau eines vernetzten digitalen Ökosystems.














