Tenity beruft ehemaligen Partners-Group-Manager in den Verwaltungsrat
Tenity richtet sein Geschäft verstärkt auf die Schnittstelle zwischen Fintech, künstlicher Intelligenz (KI) und Digital Assets aus. In diesem Zusammenhang sei Felix Haldner in den Verwaltungsrat gewählt worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Erst Mitte August meldete das ETH-Spin-off Aisot Technologies eine neue Beteiligung von Haldner, der sich an einer Seed-Extension-Finanzierungsrunde von insgesamt über 2 Millionen Franken engagiert.
Mehr als 30 Jahre Erfahrung
Haldner verfügt über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in den Bereichen Private Markets und Finanzdienstleistungen. Bei Partners Group war er bis 2021 Partner und Mitglied der Geschäftsleitung. Dort leitete er den Bereich Investment Structures und verantwortete unter anderem die Strukturierung von Private-Markets-Programmen für Kunden sowie den Kauf und Verkauf von Investments.
Zum Zuger Vermögensverwalter war Haldner bereits im Jahr 2001 gestossen. Zuvor arbeitete er als Partner bei PwC und beriet internationale Asset Manager und Versicherungen bei Übernahmen und Fusionen sowie in strategischen Steuerfragen.
Auch in der Schweizer Finanzbranche ist Haldner gut vernetzt. Er war Präsident der Asset Management Association Switzerland (AMAS) und engagierte sich dort insbesondere für den internationalen Marktzugang und die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Asset-Management-Standorts. Zudem sitzt er laut Tenity im Verwaltungsrat eines kotierten sowie mehrerer privater Unternehmen.
KI und Digital Assets im Fokus
Für Tenity kommt die Verstärkung zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen seine Aktivitäten rund um KI und digitale Vermögenswerte ausbauen will. Haldners Erfahrung bei der Strukturierung von Private-Markets-Anlagen und im institutionellen Geschäft soll dabei insbesondere die Verbindung zwischen jungen Technologieunternehmen und etablierten Finanzinstituten unterstützen.
«KI und Digital Assets verändern die globalen Märkte jetzt, nicht in ferner Zukunft», wird Haldner in der Mitteilung zitiert. Besonders schnell könnten sich seiner Ansicht nach jene Finanzinstitute bewegen, die Innovationen frühzeitig mit etablierten Marktteilnehmern verbinden.
Andreas Iten, Mitgründer und CEO von Tenity, verweist auf Haldners Erfahrung im institutionellen Geschäft und in Private Markets. Diese sei für das weitere internationale Wachstum und die Technologieagenda des Unternehmens von Bedeutung.
Mehr als 1'600 Startups unterstützt
Tenity kombiniert Frühphaseninvestitionen in Fintech-Unternehmen mit Innovationsprogrammen für etablierte Finanzinstitute. Die Plattform arbeitet nach eigenen Angaben mit mehr als 65 Institutionen zusammen und hat bislang über 1'600 Startups in 15 Ländern unterstützt.
Neben dem Hauptsitz in Zürich verfügt Tenity über Standorte in Madrid, Singapur, London, Istanbul und Hongkong.














