In Zeiten von Homeoffice und virtuellen Meetings sind der regelmässige Blick auf den Bildschirm am Schreibtisch oder auf das Handy – Stichwort Handynacken – verantwortlich für knirschende Nackenverspannungen.

Das permanente Starren auf den Monitor führt schnell zu Muskelverkürzungen im Bereich der Halswirbelsäule: Die Folge sind dann Nackenverspannungen. Gesellen sich noch Stress oder Zugluft hinzu, wird das Problem weiter verstärkt.

Insbesondere der sogenannte Handynacken stellt ein noch relativ neues Problem für die Nackenregion dar. Je öfter wir die Halswirbelsäule beugen und den Kopf senken, desto stärker wird die Belastung. Besonders häufig betroffen sind junge Menschen unter 30 Jahren.

Der unnatürlich gesenkte Blick auf Displays führt zu einer dauerhaften, hartnäckigen Verspannung der Nacken- und Schultermuskulatur. Früher oder später können dadurch auch Kopfschmerzen auftreten.

Was aber können wir aber im Alltag tun, wenn unser Nacken verspannt ist? Professor Dr. Dietrich Grönemeyer weiss Rat und zeigt in seinem Video drei einfache Übungen, die zur Entspannung der Halswirbelsäule beitragen. Sie eignen sich auch wunderbar zur Prävention von Nackenverspannungen – damit die Schmerzen gar nicht erst entstehen. Die Übungen können sogar, und am besten so oft wie möglich, direkt am Schreibtisch im Homeoffice durchgeführt werden.

Sinnvoll ist auch, den Bildschirm am Arbeitsplatz auf Augenhöhe zu positionieren, um Schulter und Nacken bei der Schreibtischarbeit zu entlasten. Ausserdem: alle 45 Minuten eine kleine Pause einlegen, vom Schreibtisch aufstehen und ein paar Schritte gehen.

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