Der lange Jahre mächtigste Bundesbeamte in Bern tritt nach nur einem Jahr als Präsident des Verbandes der Schweizer Kantonalbanken zurück.

Peter Siegenthaler erklärte gegenüber «NZZ Online», dass der Job deutlich zeitintensiver wurde, als das ursprünglich geplant und besprochen worden war.

Dass ausgerechnet Siegenthaler, der in seiner aktiven Zeit wohl mächtigste Bundesbeamte in Bern, den Zeitbedarf als Verbandspräsident unterschätzt haben will, scheint wenigstens auf den ersten Blick nur schwer nachvollziehbar.

Suche bereits begonnen

Auf Anfrage erklärt Siegenthaler gegenüber «NZZ Online»: «Ich hatte mit dem Verwaltungsrat abgesprochen, dass es sich beim Präsidium etwa um ein Pensum von vierzig Prozent handelt. Doch zeigte es sich, dass sich das Amt immer mehr in Richtung Vollzeitstelle entwickelte. Insofern ist mir ist eine Fehleinschätzung unterlaufen.»

Die Suche nach einer Nachfolge dürfte bereits aufgenommen worden sein. Siegenthaler hat sich bereit erklärt, bis spätestens Ende Jahr dem Präsidium vorzustehen. Künftige Engagements schliesst er nicht aus, soweit sie nicht zu einer vergleichbaren Belastung führten.

Weitere Informationen über die heutige, 104. Generalversammlung des Verbands Schweizerischer Kantonalbanken finden Sie unter diesem Link.

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