Keine Aktien mehr vor September

Erinnern Sie sich noch, als die Anleger massenhaft an der Seitenlinie standen? Mit hohen Cashbeständen und ohne Idee, wo man sein Geld gut anlegen könnte? Diese Zeiten kehren vielleicht zurück.

Zwar drehte der Trend in den ersten Monaten dieses Jahres, plötzlich glaubte alles wieder an die Aktie, und als Finanz-Modewort des ersten Halbjahrs 2013 entpuppte sich «Great Rotation» – zum Phänomen, dass massenhaft Gelder aus den Bond- in die Aktienmärkte flossen. Eine weitere Mode-Hoffnung: hochverzinsliche Bonds.

«Bloomberg» hat nun aber eine interessante Trendmeldung, welche direkt in die Gegenrichtung weist: Danach hat der Asset-Management-Gigant Amundi wieder seine Geldmarkt-Anlagen erhöht, auf Kosten der Aktien- und High-Yield-Bond-Bestände. Auslöser war die Einsicht, dass die Wachstumshoffnungen der jüngsten Zeit vielleicht übertrieben waren.

«Die Prognostiker sind zu optimistisch über das weltweite Wachstum für 2014», sagte Didier Borowski, der Strategiechef von Amundi, gegenüber «Bloomberg». «Wir müssen mit riskanten Anlagen kurzfristig sehr vorsichtig sein.» 

 

Als dämpfende Faktoren nannte Borowski unter anderem die Austeritätspolitik in Europa und die Schuldenproblematik.

Allerdings: Fallende Märkte könnten Amundi im weiteren Verlauf des Jahres wieder dazu verleiten, die Aktienbestände zu erhöhen – allerdings nicht vor den deutschen Wahlen im September.

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