Mastercard gegen UBS – zumindest in der Formel 1

Das Kreditkartenunternehmen setzt auf die Nummer 1: Aus den Überfliegern von McLaren wird das «McLaren Mastercard Formula 1 Team». Die Schweizer Grossbank UBS pflegt derweil ihre langjährige Partnerschaft mit Mercedes-AMG Petronas.

Für Mastercard ist es ein «bold move»: Wie McLaren Racing bekanntgab, wird sein Formel-1-Team ab 2026 offiziell unter dem Namen «McLaren Mastercard Formula 1 Team» an den Start gehen.

Mit dem Deal soll etwas vom Glanz, an dem es McLaren in dieser Saison nicht mangelt, auf das Kreditkartenunternehmen abstrahlen: McLaren dominiert die Formel 1 2025 mit weltmeisterlichen Höhenflügen. Oscar Piastri führt die Fahrerwertung mit 284 Punkten an, dicht gefolgt von Teamkollege Lando Norris (275 Punkte). Erst danach reiht sich Max Verstappen (Red Bull Racing) mit 187 Punkten ein.

Auch in der Konstrukteurswertung vorn

In der Teamwertung fährt McLaren ebenfalls in einer eigenen Liga: Mit satten 559 Punkten liegen die Briten weit vor Ferrari (260), Mercedes (236) und Red Bull (194).

Mastercard versteht die Partnerschaft als strategisches Statement. Als Official Naming Partner des derzeit erfolgreichsten Teams verleihe man den eigenen Markenwerten Exzellenz, High Performance und Innovationskraft neuen Glanz, lässt sich McLaren-CEO Zak Brown zitieren.

Start beim Grossen Preis der Niederlande

Dank der Fan-first-Ausrichtung sei die Verbindung die perfekte Plattform, um gemeinsam weit über die Rennstrecke hinaus zu glänzen, so das Unternehmen weiter.

Den symbolischen Auftakt setzt Mastercard mit einem grossen Fan-Event in Amsterdam am Mittwochabend, 27. August, unmittelbar vor dem Dutch Grand Prix. Mit dabei: die Stars Norris und Piastri, flankiert von Live-Musik und Entertainment.

Neues Kundenbindungsprogramm

Zum Startschuss der erweiterten Partnerschaft lanciert Mastercard zudem das globale Fanprogramm «Team Priceless»: papaya-farbene McLaren-Fans erhalten privilegierte Zugänge – von «hot laps» auf der Strecke über Meet-and-Greets mit den Fahrern bis hin zu einzigartigen Erlebnissen vor Ort.

Noch sind die Details und Zugangswege zum Programm offen. Die Botschaft aber ist klar: Rennbegeisterte Mastercard-Topkunden sollen ins Zentrum rücken – ähnlich, wie es die UBS seit Jahren an der Seite von Mercedes-AMG Petronas praktiziert. Auf dem Asphalt wie daneben heisst es damit künftig: UBS gegen Mastercard.