UBS: Immer weniger Gold-Fans

Misstrauen dominiert bei den Anlegern. Niemand will nach dem grossen Preissturz investieren. Dies ist aber nicht das Ende des Edelmetalls, so eine Expertin.

«Gold hat in der letzten Woche viele Fans verloren und wird diese so schnell nicht zurückgewinnen» subsummiert UBS-Analystin für Wertmetalle Edel Tully gegenüber dem Online-Portal «Business Insider».

Die Analystin stand diese Woche in engem Kontakt mit Gold-Kunden und liefert nun einen Erfahrungsbericht über die Stimmung bei den Gold-Investoren. Noch scheint das Bild eher düster zu sein.

Grosse Enttäuschung

«Negative Gefühle gegenüber Gold dominieren und die Gründe dafür reichen von der verbesserten Erholung der US und globalen Wirtschaft, die schwindenden Risiken aus der Eurozone, woraus defensive Assets überflüssig werden, sowie die anhaltenden Gerüchte über die Quantitative Easing Strategie des Fed (US-Notebank)», beschreibt Tully die Investorenstimmung laut «Business Insider».

Die Unmut und das Missvertrauen gegenüber Gold dominieren im Markt, weshalb nur wenige Investoren jetzt in das Edelmetall investieren wollen. Tully begründet die Zurückhaltung der Investoren durch deren Erfahrungen mit Gold der letzten Monate.

Rückkehr steht an

So zeigen viele Anleger «grosse Enttäuschung über das Unvermögen von Gold kräftig zuzulegen als die Sterne zu dessen Gunsten gestanden sind», fügt Tully an.

Die Aussichten der Edelmetall-Expertin sehen da schon rosiger aus. Sie glaubt an eine Rückkehr des Goldpreises um ein Niveau zwischen 1'400 und 1'450 Dollar.

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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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