«Nur die grössten Anbieter sind profitabel»

Das Private-Banking-Geschäft in Asien werde umgekrempelt, sagt der CS-Chef für die Region. Der Dienstleistungstyp der Zukunft: «Private-Investment-Banking».

«Mit einer Aufwand-Ertrag-Relation von 80 Prozent verlieren die meisten Private-Banking-Anbieter in Asien Geld», behauptet Francesco de Ferrari, der Leiter Asien-Pazifik für das Private Banking bei der Credit Suisse. Und dies trotz rasantem Wachstum der Gruppe der vermögenden Individuen, wie er gegenüber der Nachrichtenagentur «Reuters» sagte.

«Dieses Niveau ist für die Branche wenig zukunftsfähig», erklärte de Ferrari am Wealth Management Gipfel in Singapur. Denn so seien nur die grössten Anbieter in Asien-Pazifik profitabel. «Deshalb ist eine weitere Konsolidierung innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahren in Asien sicher», fügte er hinzu.

Credit Suisse Asien will weiter wachsen

Selektive Akquisitionen stehen dem Credit-Suisse-Mann zufolge in der ganzen Branche weiterhin auf der Agenda. Auch die Credit Suisse wolle ihr Onshore-Netzwerk erweitern, wenn passende Möglichkeiten vorliegen. Ein Beispiel dafür sei Indonesien.

Die Credit Suisse konnte im vergangenen Jahr ihre verwalteten Vermögen in Asien um 22 Prozent auf 107 Milliarden Franken steigern. Im 1. Quartal stiegen die Vermögen auf 112 Milliarden Franken. Die Bank arbeite in Asien profitabel. «In den letzten beiden Jahren sind wir ausserordentlich gut gewachsen», sagte de Ferrari.

Die Kunden suchen «Private-Investment-Banking»

Es ist nach Ansicht von de Ferrari schwierig, sich den etwa 3,5 Millionen vermögenden Menschen mit traditionellen Wealth-Management-Lösungen zu nähern. Denn diese suchten Dienstleistungen, die in der Art eines «Private-Investment-Banking» ausgestaltet sind, sagte de Ferrari wörtlich.

Auch die Credit Suisse verfolge, wie viel das Private Banking dem Investmentbanking bringe. Das Zielband für diesen «kollektiven Erlös» bewege sich zwischen 18 und 20 Prozent des gesamten Gruppenumsatzes, so de Ferrari.

In Asien stieg dieser «kollektive Erlös» 2012 um 125 Prozent und wachse gemäss dem Bericht weiter. Die Kunden in Asien seien für das Private Banking und das Investmentbanking oftmals die gleichen, sagte der Leiter Private Banking.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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