Die Prognose: Die CS-Boni werden höher sein

Die Credit Suisse senkte 2013 die Löhne und die Bonus-Zuteilungen. Aber die Private Banker verdienen mehr. Dies und mehr verraten die CS-Angaben zum Personal.

1. Personal: Die Sparanstrengungen der Credit Suisse gehen quer durch die Divisionen, wie aus ihrem Quartalsbericht hervorgeht. Allerdings mit unterschiedlichem Erfolg. 2013 wurden weiter Stellen abgebaut. Die Bank gibt nun einen globalen Headcount von 46'000 an. Auffällig dabei ist, dass der Stellenabbau praktisch nur im Private Banking & Wealth Management stattfindet.

Dabei müssen auch die Relationship Manager Federn lassen. Die Credit Suisse zählte Ende 2013 noch 4'330 Berater, nach 4'550 im Vorjahr. In der Investment Bank ist der Personalbestand jedoch relativ stabil. Nach 20'000 im dritten Quartal waren es Ende 2013 noch 19'700. Ende 2012 waren es 19'800 gewesen.

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2. Boni: Was die Credit Suisse 2013 an Boni bezahlt, lässt sich noch nicht genau sagen. Die Angaben über die Bonus-Zuteilungen (Deferred Compensation) für das gesamte Personal können nur bedingt Aufschluss geben. Sie liegen mit 2,250 Milliarden Franken rund ein Viertel unter dem Betrag von 2012, als ein so genannter Partner Asset Facility zugeteilt und 2012 verbucht worden war. Dass nun der Bonus-Topf, der 2013 zur Auszahlung kommt, massiv kleiner ist, lässt sich daraus nicht folgern. Denn mit diesen Deferred Compensation verbucht die Credit Suisse die Kosten für die Bonus-Teilungen für vergangene Jahre. Sie sind auch in den Gesamtlohnkosten enthalten.

Die Bonus-Auszahlungen für 2013 werden erst im später veröffentlichten Geschäftsbericht ersichtlich sein. Die Prognose: Die Boni werden sicher nicht tiefer ausfallen als 2012. Denn das Top-Management wird sich für das Erreichen strategischer Ziele entlöhnen lassen, das Personal für die besseren Ergebnisse.

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3. Lohnkosten I: Die Personalkosten wurden 2013 quer durch den Konzern gesenkt. Gesamthaft liegen sie 8 Prozent tiefer als im Vorjahr. Den grössten Schnitt mussten mit minus 10 Prozent die Investmentbanker hinnehmen. Im Private Banking & Wealth Management sank die Lohnsumme («Compensation and benefits») dagegen nur um 4 Prozent.

Konzernweit zahlt die Credit Suisse im Schnitt einen Lohn von 244'217 Franken. Das ist nach wie vor mehr als anständig. In den Jahren vor der Finanzkrise waren es noch rund 280'000 Franken gewesen. Doch sollten diese Durchschnittswerte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Lohngefälle in der Credit Suisse wie in anderen Grossbanken extrem ist.

4. Lohnkosten II: Im Private Banking & Wealth Management wurden zwar Headcount und Lohnsumme reduziert, doch erfolgte der Schnitt nicht proportional: Der Personalaufwand pro Kopf ist im Private Banking & Wealth Management sogar um knapp 1 Prozent gestiegen. Er beträgt jetzt gut 205'000 Franken.

Das zeigt: Echte Sparanstrengungen sind in diesem Bereich bislang misslungen. Die Einheit ist teurer geworden. Das manifestiert sich auch in der schlechteren Cost-Income-Ratio, welche von 71 auf 72 Prozent angestiegen ist.

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5. Lohnkosten III: In der Investment Bank ist der Durchschnittslohn unter die Grenze von 300'000 Franken gefallen. Pro Kopf zahlt die Credit Suisse noch 275'888 Franken. In den Jahren vor der Finanzkrise hatte es noch Durchschnitts-Pakete von rund 350'000 Franken gegeben.

6. Lohnkosten IV: Die grafische Darstellung der Lohnsumme wie auch des Personalaufwands pro Kopf zeigt im Corporate Center heftige Ausschläge: Die mit Abstand höchsten Saläre und Kompensationen pro Kopf scheinen im dort bezahlt zu werden, nämlich 1,56 Millionen Franken.

Gemäss Credit Suisse ergibt sich dieser massive Unterschied daraus, dass es sich beim Corporate Center um eine «rechnerische Einheit» handle. Die Angaben über die Personalkosten von 468 Millionen Franken liessen sich nicht auf die Angaben der Anzahl Mitarbeiter (300) hinabbrechen.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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