UBS: Bahn frei für US-Banker Robert McCann

Im Streit zwischen Bob McCann und seinem früheren Arbeitgeber, der Bank of America, soll man sich geeinigt haben. Einem Wechsel zur UBS wird möglich.

Gerüchte über den Wechsel von Robert (Bob) McCann zur UBS sind bereits seit einigen Wochen im Umlauf. Gespräche zwischen ihm und UBS-CEO Oswald Grübel waren mindestens seit Juni im Gange.

Doch bisher konnte McCann keinen neuen Bankenjob antreten, da er von der Bank of America (BoA), der neuen Eignerin von Merrill Lynch, daran gehindert wurde.

Fristlos entlassen

Bob McCann hatte fast drei Jahrzente für Merril Lynch gearbeitet. Zuletzt stand er an der Spitze des Brokerage. Als dann Merril Lynch im Sog der Finanzkrise in die BoA integriert wurde, reichte McCann seine Kündigung eine. Diese wurde jedoch nicht akzeptiert; stattdessen liess man ihn fristlos.

Da ihm gekündigt wurde, könne BoA ihn nicht weiter festhalten, begründete McCann seine Klage gegen die Bank. Diese wollte ihm auf Grund von vertraglichen Vereinbarungen untersagen, eine bestimmte Weile lang bei einem anderen Finanzinstitut anzuheuern.

Klage vom Tisch

Nun soll es in dem Streit zu einer Einigung gekommen seinn, wie das Branchenmedium «WealthBriefing» zu wissen glaubt.  Sollte dies der Fall sein, wird McCann für die UBS wieder ein Thema. Er steht als aussichtsreichster Kandidat für die Leitung des Wealth Management America zur Diskussion. Hierbei würde er Marten Hoekstra ersetzten. Was mit letzterem in diesem Fall geschähe, ist unklar.

Die UBS hat derzeit 55 offene Stellen ausgeschrieben.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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