UBS und CS: Kein Erbarmen mit Offshore-Kunden aus Israel

Israels Steuerbehörden haben den Schweizer Banken klar gemacht, dass sie gegen jegliche Schwarzgeld-Praktiken vorgehen würden. Die Grossbanken reagieren nun.

Im vergangenen Oktober traf sich Moshe Asher (Bild), Chef der israelischen Steuerbehörde, mit hohen Vertretern von Schweizer Banken. Die Botschaft: Seine Behörde werde Steuerhinterzieher mit Offshore-Konten scharf verfolgen.

Wie die israelische Wirtschaftszeitung «Globes» diese Woche nun berichtete, haben die Schweizer Banken den Wink verstanden.

Ein Steuerbeamter habe der Zeitung nach einem weiteren Besuch in der Schweiz berichtet, eine ganze Anzahl von Banken habe Konten von israelischen Kunden aufgelöst, die ihre Gelder nach wie vor nicht deklariert hätten. Darunter sei auch die HSBC Private Bank gewesen.

Verschärfte Gangart

UBS und Credit Suisse haben gemäss «Globes» ihren israelischen Kunden und deren Steuerberatern Formulare zugesandt, die eine Verschärfung der Gangart der Banken verraten.

Die UBS lasse noch zwei Möglichkeiten zu: Entweder dokumentiert der Kunde gegenüber der Bank, er habe die Gelder auf den Konten ordnungsgemäss versteuert und lässt dies von einer unabhängigen Steuerberater bestätigen. Andernfalls würde die UBS die Kundenbeziehung beenden.

Für Steuerberater unangenehm

Damit lässt die UBS diesen Kunden eigentlich nur eine schlechte und eine noch schlechtere Wahl, wie Yoad Frenkel, ein früherer leitender Angestellter der isrealischen Steuerbehörde «Globes» gegenüber erklärte. Die erste Option bringe den Steuerberater in eine unangenehme Situation.

Er müsse seinen Kunden zu einer Deklarierung drängen, wolle er die Bank nicht belügen, sagt Frenkel weiter. Die zweite Option führe unweigerlich zur Saldierung der Konten.

Credit Suisse engt Spielraum ein

Die Credit Suisse lasse ihren Kunden drei Optionen, heisst es weiter. Die erste betrifft israelische Auswanderer und Rückkehrer, die von der Offenlegungspflicht befreit sind.

Option zwei fordert die Kunden zur Deklaration ihrer Offshore-Gelder auf. In Option drei bestätigen die Kunden, dass sie die entsprechenden Dokumente im Rahmen des freiwilligen Offenlegungsprogramms bereits eingereicht haben.

Das amerikanische Trauma

So gesehen lässt auch die Credit Suisse wenig Spielraum. Ein Rückzug ist für die Kunden nicht mehr möglich, auch nicht aus dem freiwilligen Offenlegungsprogramm. Sonst steht der Steuerberater vor der Credit Suisse mit falschen Angaben da.

Das rigorose Vorgehen der Schweizer Banken kann sich Frenkel gut erklären: Der Besuch von Moshe Asher sei als unmissverständliche Warnung angekommen. Ausserdem sitze das «amerikanische Trauma der Schweizer» tief, und die Banken fürchteten nun, dass in Israel wie in den USA, der Wind plötzlich drehen könnte und nicht kooperationswillige Banken verklagt würden.

«Das erklärt das jüngste Vorgehen der Banken», so Frenkel.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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