Neue Aargauer Bank: Mehr Gewinn und Wachstumsinitiative

Die Regional-Tochter der Credit Suisse war letztes Jahr solide unterwegs. Jetzt will sie der Konkurrenz Marktanteile abjagen – und investiert ins Asset Management und die Digitalisierung.

«Sehr zufrieden» gibt sich die Neue Aargauer Bank (NAB) mit dem abgelaufenen Jahr 2014. Wie die Regionalbank-Tochter der Credit Suisse am Dienstag mitteilte, erhöhte sich der Jahresgewinn um 4,8 Prozent auf 112 Millionen Franken. Dies, nachdem der Reingewinn 2013 um gut 8 Prozent abgenommen hatte.

Beim Personal gespart

Zu verdanken hatte die NAB die höhere Gewinnkraft allerdings vorab einem eisernen Sparkurs. Der Sachaufwand sank um 3,8 Prozent, der Personalaufwand gar um 5,7 Prozent. Die Kosten-Ertrags-Rate (CIR) kam in der Folge bei starken 56 Prozent zu liegen.

Derweil war der Gewinn in wichtigsten operativen Standbeinen der Bank mit -1,6 Prozent im Zinsengeschäft und -2,1 Prozent im Kommissions-Geschäft leicht rückläufig. Dies, obwohl die NAB beim Neugeld, den Spargeldern wie auch bei den Hypothekar-Ausleihungen zulegen konnte.

Fonds und Apps

Dabei setzte das Regionalinstitut auch auf die Digitalisierung: Mit der Lancierung der NAB-Online-Hypothek habe die Marktposition des Instituts gefestigt werden können, hiess es weiter. Dort will Chef Peter Bühlmann künftig auch Schwerpunkte setzen – etwa mit einer Mobile Banking App für Tablets und Smartphones.

Aufseiten der Vermögensverwaltung will die Bank zudem bald eine eigene Fonds-Palette für Privatkunden lancieren – und gibt sich ganz generell angriffig. «Wir sehen im aktuellen Umfeld viele Chancen und wollen Marktanteile hinzugewinnen», sagt Chef Bühlmann.

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