ZKB schnappt sich Kuoni-Hauptsitz

Neue Hard, Zürich

Neue Hard, Zürich

Für einmal kein Ausländer. Der Hauptsitz des darbenden Schweizer Reisekonzerns Kuoni geht an eine Staatsbank. Die Reisebüro-Mitarbeiter müssen nach Zürich-Oerlikon weichen.

Die Kuoni Group hat die Liegenschaft «Neue Hard» in Zürich an die Zürcher Kantonalbank (ZKB) veräussert. Der Verkaufspreis beläuft sich auf 75 Millionen Franken, wie die beiden Unternehmen am Dienstagabend mitteilten.

Alle bestehenden Mietverträge werden von der ZKB übernommen. Die Beschäftigten der Kuoni Group in der Schweiz werden voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2016 ihren neuen Hauptsitz in Zürich-Oerlikon beziehen, wie es weiter heisst.

Bereinigung des Liegenschaften-Portfolios abgeschlossen

Mit dem Verkaufspreis kann der bereits früher kommunizierte geschätzte Marktwert erzielt werden. Die Hypothek von 15 Millionen Franken wurde abgelöst. Das am 5. November 2015 kommunizierte erwartete Ergebnis (EBITA und EBIT) für das Geschäftsjahr 2015 erhöht sich entsprechend um rund 52 Millionen Franken. Das Konzernergebnis wird mit rund 40 Millionen Franken positiv beeinflusst.

Zum heutigen Zeitpunkt erwartet die Kuoni Group eine Nettoverschuldung per Jahresende 2015 von weniger als 90 Millionen Franken, wie es weiter heisst.

Mit dem Verkauf des Hauptsitzes «Neue Hard» sowie zwei weiteren Liegenschaften in Zürich in den vergangenen Jahren hat die Kuoni Group die Bereinigung ihres Liegenschaften-Portfolios in der Schweiz abgeschlossen.

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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